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4. Es lebt ein Gott! Was diese Lehre
Der heil'gen Offenbarung sprach, Das hallt zu seines Namens Ehre Im Spruche des Gewissens nach. Auch das Gesetz im Busen hier Ist heil'ge Offenbarung mir.
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5. Es lebt ein Gott! Der Hoffnung Palmen Weh'n Ruhe mir von seinen Höh'n; Ich seh' in junger Saaten Halmen Die Ernte schon im Felde steh'n. Was ist des Gottesleugners Spott, Wo Alles ruft: Es ist ein Gott!
6. Es lebt ein Gott! Noch einst im Scheiden
Ist der Allliebende mir nah',
Den ich in tausend Lebensfreuden, Und auch in meinen Leiden sah.
Im Tode blüht das Leben mir; Du lebst, mein Gott, ich leb' in dir!
2. Eigene Melodie.
1. Wir seh'n ihn nicht,
Den Unerschaffenen, den Einen, Durch den die Blumen blüh'n, die Sterne scheinen. Doch tont aus seinem ew'gen Licht Dem Menschen, den er liebend schuf, Entgegen seines Wortes Ruf:
" Ich bin der Herr, dein Gott!"
2. Wir können ihn
In seinem Wirken nicht ergründen, Noch das Geheimniß seines Wesens finden. Dem schwachen Sterblichen erschien Der hohen Kunde helle Spur Durch Gottes eigne Stimme nur: " Ich bin der Herr dein Gott!"


