Weihnachtslieder.
12
was durch Jesum Christ Jm Him mel und auf Erden ist!
2. Die Völker haben dein geharrt, Bis daß die Zeit erfüllet
ward. Da sandte Gott von seinem Thron Das Heil der Welt, dich, seinen Sohn.
3. Wenn ich dies Wunder fas sen will, So steht mein Geist voll Ehrfurcht still; Er betet an, und er ermißt, Daß Gottes Lieb' unendlich ist.
4. Damit der Sünder Gnad' erhält, Erniedrigst du dich, Herr der Welt; Nimmst selbst an unsrer Menschheit Theil, Erscheinst im Fleisch und bringst uns Heil!
5. Herr, der du Mensch geboren wirst, Immanuel und Friedefürst, Auf den die Väter hoffend sah'n; Dich, Sohn des Vaters, bet' ich an!
6. Du, unser Heil und höchstes Gut, Vereineft dich mit Fleisch und Blut; Wirft unser Freund und Bruder hier, Und Gottes Kinder werden wir!
7. Gedanke voller Majestät! Du bist es, der das Herz erhöht. Gedanke voller Seligkeit! Du bist es, der das Herz erfreut.
3. Du, du bist der Völker Segen, Willst vom Elend uns befrei'n; Und wir können deinetwegen Unsers Gottes Kinder sein. Hat die Sünd' uns gleich verdorben; O so hast du neue Kraft Uns zur Heiligung verschafft, Uns die Tüchtigkeit erworben, Einst, von Sünden völlig rein, Deinem Bilde gleich zu sein!
4. Du, das Leben, bringst uns Leben, Du, das Licht, bist unser Licht. Alles Heil ist uns gegeben; Was ist, das uns noch gebricht? Seht, es fließt der Quell der Freuben Aus dem hohen Himmelssaal In das niedre Erdenthal, Und erquickt uns selbst im Leiden. Deines Himmels Herrlichkeit Erben wir in Ewigkeit!
10. Dies ist der Tag, den Gott gemacht! Sein werd' in aller Welt gedacht! Ihn preise, was durch 5. Herr, wie groß ist deine
8. Durch Eines Sünde fiel die Welt; Ein Mittler ist's, der sie erhält: Was zagt der Mensch, wenn der ihn schügt, Der nun zur Rechten Gottes sigt?
Jesum Christ Jm Himmel und auf Erden ist! ( 55)
9. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, Den Tag der heiligsten Geburt; Und Erde, die ihn heut' noch sieht, Sing du dem Herrn ein neues Lied!
Mel. Sollt' ich meinen Gott ic.
29. Ewig sei dir Lob gesungen, Mensch geword'ner Gottessohn! Du hast uns das Heil errungen, Als du von des Himmels Thron Bist in diese Welt gekommen! Herr, der Sterblichen zu gut, Wie die Kinder, Fleisch und Blut Hast so willig angenommen, Und mein Bruder worden bist: Sei gelobt, Herr Jesu Christ!
2. Sei gelobt; denn dir gehöret Allgemeiner Dank mit Recht. O wie hoch hast du geehret Unser sterbliches Geschlecht! Du, du haft es selbst vermählet Mit der göttlichen Natur, Und vor aller Kreatur Es zum Brudervolk erwählet: Du erhebst es, Gottessohn, Mit dir auf der Gottheit Thron!


