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Gesangbuch für die evangelisch-christlichen Einwohner des Herzogthums Nassau
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Adventslieder.

7. Auch dürft ihr nicht er hier sein Aufenthalt. Der ihm schrecken Vor eurer Sünden- gegebnen Macht Enthielt er sich schuld; Der Heiland will sie mit Freuden, Bis er durch Todes­beden Mit seiner Lieb' und Huld. leiden Sein großes Werk voll­Er fommt, er fommt, den Sün- bracht. dern Zum Trost und ew'gen Heil; Macht sie zu Gottes Kin­dern: Im Himmel ist ihr Theil.

4. Er hat's pollbracht, o brin­get Gott neuen Lobgesang! Er­löfte Menschen singet Dem Mitt­8. Laßt eure Feinde toben! ler ewig Dank! Wo Niemand Steht fest und wanfet nicht; Der helfen kann, Da hilft er gern Herr gibt Muth von oben, Er, eure Zuversicht. Er kommt, er tommt, ein König, Dem Sieg im Auge blist; Da schaden Feinde wenig, Wo solch ein Held be schüßt.

aus Gnaden, Heilt unsrer Seele Schaden: O nehmt ihn gläu­big an!

9. Er kommt zum Weltge­richte; Dann bebe nur sein Feind! Im holden Gnadenlichte Er­scheint euch euer Freund. Komm, fomm, du Lebenssonne! Geb' auf in vollem Glanz, Und füll' mit Himmelswonne Das Herz der Deinen ganz!

5. Du Freund der Menschen­finder, D Herr, verwirf uns nicht! Dein Name, Heil der Sünder, Ist unsre Zuversicht. D'rum kommen wir zu dir! Hilf selbst die Macht der Sünden Uns kräftig überwinden; Denn dein, o Herr, sind wir.

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Mel. Aus meines Herzens Grunde 2c.

6. Bei dir steht unser Leben; Zu unserm ew'gen Heil Hast du dich hingegeben: Gib uns am Himmel Theil. Laß uns dir folg­sam sein! Was wird uns dann 20. Erhebt den Herrn, ihr noch fehlen? Dann werden unsre Frommen! Er hält, was er ver- Seelen Sich ewig Gottes freu'n! spricht; Der Heiland ist gekom­( 168. 34) men, Der Völker Trost und licht. Mel. D, Christenheit! fel hocherfreut ic. Gott, der uns nicht verstößt, Hat uns zum Heil und Leben Selbst seinen Sohn gegeben; Durch ihn sind wir erlöst.

21. Wirf, blöder Sinn, Den Kummer hin! Gott ist für dich; was will dich ferner fränken? Hallelujah! Der Sohn ist da! Wie sollt' er uns mit ihm nicht Alles schenken?

Pasy n

2. Erlöst; o welche Liebe Hat uns der Herr erzeigt; Mit wel­chem Vatertriebe Sein Herz zu uns geneigt! Sein eingeborner Sohn Kommt, Rettung vom Ver­derben Uns Sündern zu erwer­ben, Zu uns vom Himmelstbron.

2. Schlägt dir das Herz Vor Angst und Schmerz; Empfindest du, wie sehr die Sünden fränken: Dein Heil ist hier! Wie sollte dir 3. Er kam zu uns auf Erden Dein Gott mit ihm nicht Gnad' In armer Knechtsgestalt. Voll und Frieden schenken? Mühe und Beschwerden War 3. Ist deine Kraft 3u mangel­