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dem Abgrunte des nahen Todes! O wie viele tausend Kranke, wie viele matte Herzen haft Du mit zärtlicher Liebe durch Einen Wink, durch Ein Wort von allen Wunden geheilt, von allen Nengsten befreit und Ergebung verliehen in ihren Nöthen! Deine Allmacht hat ja doch nicht abgenommen; Dein rettender Arm ist nicht abgekürzt, noch höreft Du auf Deiner Kinder Flehen; bift so reich an Huld und ewig Derselbe, die Liebe und Güte selbst! Und Du, o mein Jesus, bist der Heiland aller Müheseligen und Beladenen; erquickest sie noch heute, wie ehedem, mit Deinem Himmelstrofte! O liebster Jesus, komm' und fiehe, Dein Erlöseter leidet! Tief gebeugt im Staube bitte ich, nicht für mich, für das Leben meines Geliebten nur! Zeige, o Jesus, daß Du lebeft für uns am Throne und daß Dir alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden! daß Du Dein liebevolles Herz, das keinen Flehenden zurückweift, mit hinaufgenommen haft auf den Siß Deiner Herrlichkeit! Ja, wenn ich auch nicht sehe, so glaube ich doch, Du werdest meinem Beißen Sehnsuchtswunsche entsprechen, um Deines Namens, um Deines Wortes willen: ,, Was ihr den Vater bittet in Meinem Namen, wird Er


