Anhang.
Rosenkranz
gegenwärtigen Anliegen der heiligen
Kirche.
Man bedienet sich des gewöhnlichen Rosenkranzes. Beim Kreuz oder der Medaille betet man das Vater und Ave lateinisch oder deutsch, bei den großen Perlen folgendes Gebet, welches unser Heiland selbst die heilige Gertrud mit der Zusicherung gelehrt, daß er nichts denjenigen abschlagen werde, die selbes mit gläubigem Vertrauen beten: Jesus, Erlöser der Welt, erhöre mich! 1307 denn Alles ist dir möglich, nur nicht die Glenden zu verstoßen. Amen.
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Bei den kleinen Perlen betet man: Ugung is po Mein Jesus, Erbarmen!
Unser heiliger Vater, Pabst Pius IX., hat durch ein Defret vom 23. September 1846 einen Ablaß von 100 Tagen verliehen, so oft man diesen Rosenkranz mit reuevollem Herzen betet. Dieser Ablaß kann auch den Seelen im Fegfeuer zugeeignet werden.
O daß man dieses segensvolle Gebet soviel als möglich verbreiten, und solche lehren möge, die nicht lesen können! Auch ist es seiner Kürze wegen besonders für Traurige und Schwermüthige geeignet, um Gnate und Troft zu erlangen; denn jene Blinden und Aussäßigen im Evangelium riefen aus Herzensgrund nur das Eine: ,, O Jesu du Sohn Davids! erbarme dich unser!" und wurden sogleich erhört.
Gute Meinung, diesen Rosenkranz zu beten. Bitte, o geliebte Seele! durch denselben um das Nöthigste, um die
Ausgießung des heiligen Geistes:
1. Für den apostolischen obersten Hirten, unsern Papst, daß, was immer er zur Wohlfahrt seiner Heerde beschließe, auch bestens gelinge.
gör sut entis
II. Für alle Gläubigen, daß die Bande der Licbe, des Friedens und des Gehorsams sie unauflöslich vereinigen.


