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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
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Am 19. und 20. Sonntage nach Trinitatis.

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sollst deinen Nächsten lieben als dich| Arges in euren Herzen? Welches selbst. In diesen zweien Geboten hanget ist leichter zu sagen: Dir find deine das ganze Gesetz und die Propheten. Sünden vergeben, oder zu sagen i Da nun die Pharisäer bei einander Stehe auf, und wandle? Auf daß waren, fragte sie Jesus und sprach: ihr aber wisset, daß des Menschen Wie dünkt euch um Christo? Wes Sohn Macht habe auf Erden die Sohn ist er? Sie sprachen: Davids. Sünden zu vergeben, sprach er zu dem Er sprach zu ihnen: Wie nennt ihn Gichtbrüchigen: Stehe auf, hebe dein denn David im Geist einen Herrn, Bett auf, und gehe heim. Und er da er sagt: Der Herr hat gesagt zu stand auf und ging heim. Da bas meinem Herrn: Sebe dich zu meiner Volt das sah, verwunderte es sich Rechten, bis daß ich lege deine Feinde und pries Gott, der solche Macht ben zum Schemel deiner Füße? So mun Menschen gegeben hat. moting st David ihn einen Herrn nennt, wie d ist er denn sein Sohn? Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, und durfte auch niemand von dem Tage an hinfort ihn fragen.se mite and

Epistel, 1. Kor. 1, B. 4-9. V.

ch danke meinem Gott allezeit eurethalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jesu, daß ihr seid durch ihn in allen Stücken reich gemacht an aller Lehre und in aller Erkenntnis, wie denn die Predigt von Christo in euch kräftig geworden ist, also, daß ihr keinen Mangel habt an irgend einer Gabe, und wartet nur auf die Offenbarung unsers Herrn Jesu Christi; welcher auch euch wird fest behalten bis ans Ende, daß ihr unsträflich seid auf den Tag unsers Herrn Jesu Christi. Denn Gott ist treu, durch welchen ihr berufen seid

zur Gemeinschaft ſeines Sohnes Jesu Christi, unsers Herrn.

Ma bilmed

Evang. am 19. Sonnt. n. Trinit.,

Matth. 9, V. 1-8.

Tour

a trat er in das Schiff und fuhr wieder herüber und kam in seine Stadt. Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbrüchigen, der lag auf einem Bette. Da nun Jesus ihren Glauben fah, sprach er zu dem Gicht­brüchigen: Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert Gott. Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr so

Epistel, Ephef. 4, B. 22-28.m

( o legt mun von euch ab nach

dem vorigen Wandel den alten Menschen, der durch Lüste in Irrtum sich verderbet. Erneuert euch aber im Geiste eures Gemüts, und ziehet den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener Ge­rechtigkeit und Heiligkeit. Darum legt die Lügen ab, und redet die Wahrheit, ein jeglicher mit seinem Nächsten, fintemal wir untereinander Glieder sind. Zürnt und fündigt nicht, laßt die Sonne nicht über eurem 3orn untergehen. Gebt auch nicht Raum dem Lästerer. Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit den Händen etwas Gutes, auf daß er habe zut geben dem Dürftigen. 382 198 doe

Evang. am 20. Sonnt. n. Trinit.,

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Matth. 22, V. 1-14.

Und Jefus antwortete und redete

abermal

zu ihnen und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohne Hoch­zeit machte; und fandte seine Knechte aus, daß sie die Gäste zur Hochzeit riefen, und sie wollten nicht kommen. Abermal sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen, siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist ge­schlachtet, und alles bereit; kommt zur Hochzeit. Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andere zu seiner Hantierung.