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Am 12. und 13. Sonntage nach Trinitatis. Darnach ist er gesehen worden von| macht lebendig. So aber das Amt, Jakobus, darnach von allen Aposteln. das durch die Buchstaben tötet, und Am letzten nach allen ist er auch von in die Steine ist gebildet, Klarheit mir, als einer unzeitigen Geburt, ge- hatte, also daß die Kinder Israel sehen worden. Denn ich bin der Ge- nicht konnten ansehen das Angesicht ringste unter den Aposteln, als der Mosis um der Klarheit willen seines ich nicht wert bin, daß ich ein Apostel Angesichts, die doch aufhört; wie heiße, darum, daß ich die Gemeinde sollte nicht vielmehr das Amt, das den Gottes verfolgt habe. Aber von Geist gibt, Klarheit haben? Denn Gottes Gnade bin ich, das ich bin, so das Amt, daß die Verdammnis und seine Gnade an mir ist nicht predigt, Klarheit hat, vielmehr hat vergeblich gewesen, sondern ich habe das Amt, das die Gerechtigkeit pres viel mehr gearbeitet, denn sie alle; digt, überschwengliche Klarheit. nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist.
Evang. am 12. Sonnt. n. Trinit.,
Marcus 7, V. 31-37.
U Grenzen Tyrus und Sidon, kam [ nd da er wieder ausging von den
er an das Galiläische Meer, mitten unter die Grenze der zehn Städte. Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und sie baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte. Und er nahm ihn von dem
Und
nd er wandte sich zu seinen Jüns gern und sprach insonderheit: viste prieten und Könige wollten Selig sind die Augen, die da sehen, das seht. Denn euch:
Viele
ſehen, das ihr seht, und haben es nicht gesehen, und hören, das ihr hört, da stand ein Schriftgelehrter auf, vers und haben es nicht gehört. Und siehe, suchte ihn und sprach: Meister, was muß ich thun, daß ich das ewige Leben ererbe? Er aber sprach zu ihm: Wie steht im Gesetz geschrieben? Wie liesest du? Er antwortete und sprach: Du sollst Gott deinen Herrn lieben von
Epistel, 2. Kor. 3, V. 4-9.
ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte, und deinen Nächsten als dich haft recht geantwortet; thue das, ſo selbst. Er aber sprach zu ihm: Du wirst du leben. Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesu: Wer ist denn mein Nächster? Da ante wortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder; die zogen ihn aus, und schlus gen ihn, und gingen davon, und ließen ihn halb tot liegen. Es begab sich aber ohngefähr, daß ein Priester dieselbige Straße hinabzog, und da er ihn sah, ging er vorüber. Desselbigengleichen auch ein Levit, da er tam bei die Stätte und sah ihn, ging er vorüber. Ein Samariter aber reiste und kam dahin, und da er ihn sah, jammerte ihn sein,
in solches Vertrauen aber haben wir durch Christum zu Gott. Nicht, daß wir tüchtig sind von uns selber, etwas zu denten, als von uns selber, sondern daß wir tüchtig sind, ist von Gott, welcher uns auch tüchtig gemacht hat, das Amt zu führen des neuen Testaments, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn Der Buchstabe tötet, aber der Geist ging zu ihm, verband ihm seine Wun
ders, und legte ihm die Finger in die Ohren und spützte und Führte feine Zunge, und sah auf gen Himmel, feufzte und sprach zu ihm: Hephatha! das ist: thue
Evang. am 13. Sonnt. n. Trinit., Luc. 10, V. 23-37.
thaten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge ward los, und redete recht. Und er verbot ihnen, sie sollten es niemand sagen. Je mehr er aber verbot, je mehr sie es ausbreiteten, und verwunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl die hörend und die Sprachlosen redenb.


