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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den kurfürstlich-hessischen Landen
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Die Haus- Tafel.

He

err Gott, himmlischer Vater, segne uns und diese deine Gaben, die wir von deiner milden Güte zu uns nehmen, durch Jesum Christum, unsern Herrn. Amen.

Gebet nach dem Essen.

anket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich,

Er hat nicht Lust an der Stärke des Rosses, noch Gefallen an jemandes Bei­nen, der Herr hat Wohlgefallen an denen, die ihn fürchten, und auf seine Gebote warten. Vater unser 2c.

W Wir danken dir, Herr Gott himmlischer Vater, durch Jesum Christum, unsern Herrn, für alle deine Gaben und Wohlthaten, der du lebest und regierest in Ewigkeit. Amen.

Die Haus: Tafel.

Den Bischöffen, Pfarrherren und Predigern.

in Bischoff soll unsträflich sein, eines Weibes Mann, nüchtern, fittig, mäßig, gastfrei, lehrhaftig, als ein Haushalter Gottes, nicht ein Weinsäufer, nicht häßig, nicht unehrliche Handthierung treiben, sondern gelinde, nicht haberhaftig, nicht geizig, der seinem eigenen Hause wohl fürstehe, der gehor­same Kinder habe, mit aller Ehrbarkeit, nicht ein Neuling, der ob dem Worte halte, das gewiß ist, und lehren kann, auf daß er mächtig sei zu erz mahnen, durch die heilsame Lehre, und zu strafen die Widersprecher. 1 Tim. 13, 2. Tit. 1, 6.

Was die Zuhörer ihren Lehrern und Seelsorgern zu thun schuldig sind.

Effet und trinket, was sie haben, denn ein Arbeiter ist seines Lohnes werth.

Der Herr hat befohlen, daß die, so das Evangelium verkündigen, sollen. sich vom Evangelio nähren. 1 Cor. 9, 11.

Der unterrichtet wird mit dem Wort, der theile mit allerlei Gutes dem, der ihn unterrichtet: Jrret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten. Gal. 6, 6 ut. 7.

Die Aeltesten, die wohl fürstehen, die halte man zweifacher Ehren werth, sonderlich die da arbeiten im Wort und in der Lehre. Denn es spricht die Schrift: Du sollst dem Ochsen, der da drischet, das Maul nicht verbinden. 1. Tim. 5, 17 u. 18., aus dem 5 B. Mos. am 25, 4.

Wir bitten euch lieben Brüder, daß ihr erkennet, die an euch arbeiten und euch fürstehen in dem Herrn, und euch vermahnen, habt sie desto lieber um ihres Werkes willen, und seit friedsam mit ihnen. 1 Thessal. 5, 12 u. 13.

Gehorchet euren Lehrern, und folgt ihnen, denn sie wachen über eure Seelen, als die da Rechenschaft dafür geben sollen, auf daß sie es mit Freuden thun und nicht mit Seufzen, denn das ist euch nicht gut. Heb. 13, 17.

Von weltlicher Obrigkeit.

Jebe edermann fei unterthan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott. Wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott geordnet. Wer sich nun wider die Obrigkeit feget, ber widerstrebet Gottes Ordnung: Die aber widerstreben, werden über sich ein Urtheil em­