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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
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Vom Tode und der Auferstehung zc.

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End befehl ich, Herr, in deine Händ; du wollst sie mir be wahren!

hellem Munde: Wo seid ihr klugen Jungfrauen? Wohl auf, der Bräutgam kömmt! Steht auf, die Lampen nehmt! 2. Mein Sünd mich wer­Halleluja! Macht euch be- den kränken sehr, mein Gewis­reit zu der Hochzeit; ihr müssen wird mich nagen, denn ihr set ihm entgegen gehn.

sind viel, wie Sand am Meer; doch will ich nicht verzagen. Gedenken will ich an deinen Tod, Herr Jesu, und dein Wunden roth; die werden mich erhalten. Sorodne

2. 3ion bört die Wächter fingen, das Herz thut ihr vor Freuden springen; sie wachet und steht eilend auf. Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig, von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig, ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm, du werthe Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn! Hosianna! Wir fol­gen all zum Freudensaal und halten mit das Abendmahl.

3. Gloria sei dir gesungen mit Menschen und mit En­gelzungen, mit Harfen und mit Cymbeln schön! Bon zwölf Perlen sind die Thore an deiner Stadt; wir stehn im Chore der Engel hoch um deinen Thron. Kein Aug hat je gespürt, kein Ohr hat je ge­hört solche Freude. Drum jauchzen wir und singen dir das Halleluja für und für.

Phil. Nicolai. 1608. In eigner Melodie. 181. Wenn mein Stünd­lein vorhanden ist, und soll hinfahrn mein Straße, so ge­leit du mich, Herr Jesu Christ, mit Hülf mich nicht verlasse! Mein Seel an meinem letzten

3. Ich bin ein Glied an deinem Leib, deß tröst ich mich von Herzen; von dir ich un­geschieden bleib in Todes noth und Schmerzen. Wenn ich gleich sterb, fo sterb ich dir; ein ewges Leben haft du mir durch deinen Tod er= worben. nadzil ansilis dil

4. Weil du vom Tod er­standen bist, werd ich im Grab nicht bleiben. Mein höchster Trost dein Auffahrt ist, Tods­furcht kann sie vertreiben; denn wo du bist, da komm ich hin; daß ich stets bei dir leb und bin; drum fahr ich hin mit Freuden.

5. So fahr ich hin Jefu zu Chrift, mein Arm thu ich aus­strecken; so schlaf ich ein und rube fein. Kein Mensch kann mich aufwecken, denn Jesus Christus, Gottes Sohn, der wird die Himmelsthür auf­thun, mich führn zum ewgen Leben.

Nic. Hermann. 1561. In