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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg nebst einigen Gebeten zur häuslichen Erbauung
Entstehung
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10 Gottes Wesen, Eigenschaften und Werke.

und Meer; und seiner Werke zahllos Heer bleibt vor ihm offenbar.gi

4. Wer faffet deiner Wun­der Pracht, die da sind, wenn du rufft? Ein jeder Staub, den du erschufft, verkündigt deine Macht. spol

5. Hell strahlet aus dem kleinsten Halm, Gott, deine Weisheit her; und Au' und Hügel, Luft und Meer sind deiner Ehre Pfalm.

6. Frohlockend preiset dich das Land, das deine Milde tränkt; und Korn und Wein und Freud' empfängt der Mensch aus deiner Hand.

7. Gerechtigkeit und Wahr­heit ist die Beste deines Throns, Preis dir, der auch des Erdensohns, des Men schen, nie vergißt!

8. Du fenneft mich, du bist mir nah im Abgrund, in der Höh'; wohin ich flieh', wohin ich geh', bist du doch immer da. Hoje

9. Du bist um mich, ver­nimmst mein Flehn, schaffst meiner Seele Ruh'; siebst, wenn ich fehl' und Gutes thu', und eilst, mir beizustehn. is

10. Du wogst mir deine Gaben dar, schriebst auf dein Buch auch mich und meiner Tage Zahl, da ich noch unbe­reitet war.

11. Dir dank' ich alles, nichts ist mein, das dir nicht

angehört. Herr, deine Huld, die ewig währt, soll stets mein Loblied sein!

[ 56.] Gellert u. C. F. Neander. Ewigkeit und Unverän-= derlichkeit.

Mel. Sei Lob und Ehr' dem. 14. Erhaben über Welt und Zeit lebst du, Gott, ohne Schranken von Ewigkeit zu Ewigkeit! Mir schwinden die Gedanken. Mein Geist er staunt und sinnet nach, er denkt und forscht, und ist zu schwach, dein ew'ges Sein zu faffen. msm and

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2. Noch hatte keine Sonn' ihr Licht durch unsre Welt verbreitet; die Himmel jauchz­ten dir noch nicht, durch deine Macht bereitet; noch war kein Trocknes, und kein Meer floß an der Berge Gründen her; du aber warft schon ewig.

3. Nicht eine Stunde ist's vor dir vom Anfang bis zum Ende. Nur Augenblicke leben wir, die Werke deiner Hände. Nie nehmen deine Jahre zu; in alle Ewigkeit wirst du der­selbe sein und bleiben.

4. Ja, ewig bist du, du stirbst nie, bleibst immer mei­ner Seele der starke Fels, den ich für sie zur sichern Zuflucht wähle. Herr, deine Gnad' und Wahrheit ist so ewig, als du selber bist. Heil mir, wenn ich dir traue!

5. Ja,