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Abendgebete.
theures Blut erlöset und so oft von Sünden gereiniget hast. Gott heiliger Geist! Dir danke ich, daß Du mich in der Taufe zu einem geliebten Kinde Gottes erhoben, und in die Gemeinschaft der allein wahren Kirche Jesu aufgenommen haft, und durch die Lehren und Sakramente mich immerbar heiligest. Und wie soll ich Dir allerheiligste Dreifaltigkeit gebührend danken für alles Gute, womit Du jeden Tag meines Lebens mich, Dein unwürdiges Geschöpf, begnadigest an Leib und Seele, für Zeit und Ewigkeit. Durch Deine mehr als väterliche Fürsorge hast Du auch heute mich und die Meinigen erhalten, ja durch Deine heiligen Engel selbst vor allen Gefahren beschüßet. Dank sei Dir liebreichster Gott, für Leben und Gesundheit, für Speise und Trank, und jede Freude, die ich heute genoffen; Dank für den steten Beistand und Segen bei den Geschäften meines Berufes; Dank für jegliche Stärkung zum Kampfe wider die Sünde, und besonders für alles Gute, was heute durch Deine Gnade von mir und an mir geschehen ist! Dank sei Dir aber auch, o Gott, für die Besd werden und Leiden, die Du je zu meinem Heile über mich hast kommen lassen. Ach ich bin zu geringe und unvermögend, den Reichthum Deiner Güte nur zu erkennen, wie sollte ich Dir würdig danken können! O nimm das dankund liebevolle Herz Jesu, statt meines armen Herzens, nimm alle Lobpreisungen und Verdienste Mariä, Deiner Engel und und Deiner Auserwählten im Himmel und auf Erden; nimm zugleich mich und. Alles, was ich bin und habe, zu einem Dir wohlgefälligen Lob- und Dankopfer huldreich an! Dich liebe ich, o mein Gott, und will Dich ewig lieben im Namen Jesu!
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( Vergiß nicht für besondere Wohlthaten, die dir heute etwa zu Theil geworden, noch besonders zu danken.)
Anrufung der göttlichen Gnade.
Mein Gott und mein Alles! Ich weiß, daß nur der Dich liebet, welcher Deine Gebote treu beobachtet und leider muß ich fürchten, daß ich auch heute Dir meine Liebe schlecht bewährt, ja mit großem Undank Deine Güte vergolten habe. So will ich denn über mein Betragen an diesem Tage mich richten vor Deinem Angesichte, bevor ich mich zur Ruhe begebe, damit ich nicht, o gerechter Richter, von Dir gerichtet
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