Vorwort zur dritten Auflage.
Der hochselige Erzbischof v. Dunin beabsichtigte für seine Erzdiözesanen deutscher Zunge ein ähnliches Gebet- und Gesangbuch drucken zu lassen, als für die Erzdiözesanen polnischer Zunge im Jahre 1842 bereits herausgegeben war. Allein dieser fromme Wunsch blieb vor dem Ableben dieses trenen und sorgsamen Hirten unerfüllt. Nach seinem Tode fand sich ein Unternehmer, der öffentlich versprach, den Willen des Hochseligen Kirchenfürsten zu erfüllen, und zu dem Endzweck Materialien sammelte, um für die Katholiken deutscher Zunge an der schlesischen und märkischen Grenze, so wie für die Erzdiözesanen der Provinz Preußen ein der polnischen Ausgabe conformes Gebetund Gesangbuch herauszugeben. Jedoch das Unternehmen zersplitterte sich an der engherzigen und einſeitigen Auffassung und Ausführung; dazu zur Erläuterung folgendes:
In der Provinz Preußen war für die Bewohner deutscher Zunge durch die Missionen am Ende des fiebenzehnten Jahrhunderts ein Gebet- und Gesangbuch


