olg
Morgenlieder.
Loos, doch ist in unſern Leiden des Herrn Erbarmung groß. Wir leiden nicht vergebens, und schau'n von Ferne schon die Wonne jenes Lebens, der Ueberwinder Lohn. Erbarme
Gott, der die Erde schmük- den sind hier nicht unser fet, und was er schuf, erfreut! Erbarme dich, Herr! 2. Von dir ist mir gegeben, Herr! was ich hab' und bin; und dies mein ird'sches Leben fließt schnell zum Tode hin. Bald ist sie ganz verschwunden die kurze Pilger- dich, Herr! un trogenad zeit; doch hängt an ihren 6. Getrost, mein Geist, Stunden das Heilder Ewig- ermüde in deinem Kampfe keit. Erbarme dich, Herr! nicht! Dich stärket Gottes 3. O süßer, hoher Glaube! Friede mit Kraft und Zunicht ewig zu vergeh'n, es versicht. Ermunt're dich und soll der Mensch vom Staube streite, des Sieges Lohn einst wieder aufersteh'n. Dist nah, getrost! vielleicht laß mich's nie vergessen! ist heute des Kampfes Ende Der heil'gen Hoffnung da. Erbarme dich, Herr! voll, laß täglich mich ermessen, was einst ich werden soll! Erbarme dich, Herr! lapon sa dn 7. 3u dir, o Gott und dit 4. Sollt' ich nach Reichthum trachten? Nie kommt es in mein Herz. Nach Ehr' und Wollust schmachten? Ihr Lohn' ist Reu' und Schmerz. Hienieden schon
Herr! erwacht mein Geist nach der entfloh'nen Nacht. Wie liebreich und wie gut bist du! du gabst mir eine sanfte Ruh'.
2. Wie Mancher glaubte
auf Erden soll meine Seele gestern noch viel' Jahre rein, ein Tempel Gottes werden, ganz ihm geheiligt sein. Erbarme dich, Herr! 5. 3war ungetrübte Freu
lang zu leben! doch kein Morgen hat ihn mehr erweckt; schon heut' liegt er, vom Tod gestreckt. nont
met 2. Ich lieb' dich, Herr! ss und nicht darum.


