Morgenlieder.
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nem Licht, ertheile Kraft und seh' des neuen Tages zu jeder Pflicht; dein Reich, durch Jesum unser Theil, sei uns um keine Schäße feil! 3. Heil dem, der deinen Willen kennt, und ihn zu thun von Eifer brennt! Wir, deine Kinder, wollen ihn, wie deine Engel, treu vollzieh'n.
Schein, gesund und frei von Kummer. Herr! deine Treu' ist täglich neu, sie hat mich sanft bedecket, daß mich kein Leid erschrecket. 2. So sei denn nun dein Lob, dein Ruhm mein erſt und liebst Geschäfte! Mein Leben ist dein Eigenthum, dein alle meine Kräfte. Verleih' mir auch, Herr! zum Gebrauch der Gaben deiner Güte, ein himmlisches Gemüthe.
5. Es rufen Sünder, Herr! zu dir, sei gnädig uns, dieß bitten wir; wie wir vergeben fremde Schuld, vergib auch uns nach deiner Huld! 6. Zum Guten fehlt uns, Herr! die Kraft; du bist's,
3. Erschaff' in mir ein reines Herz mit diesem neuen Tage, damit ich mich wie's Christen ziemt, bein Freud' und Schmerz, und allezeit die Werke meitrage. Herr! laß mich heut' ner Pflichten mit treuem Fleiß verrichten.
der Thun und Wollen 4. Gib du dann Segen schafft; d'rum flehen wir mit Zuversicht, versag' uns deinen Beistand nicht!
und Gedeih'n zu jedem meiner Werke, daß ich mich ihrer mög'erfreu'n, und deinen Beistand merke. Gib, daß ich nicht der kleinsten Pflicht zuwider etwas wage, das mein Gewissen nage.
Mel. 4.
4. D Gott! durch dei ne Güt' allein erwach'
ich jetzt vom Schlummer, 5. Zeigt heute sich Gele
4. Die Nahrung gibst du, Vater! gern, bist, wenn wir bitten, nimmer fern; d'rum fegne unsern Fleiß, o Gott! und gib uns unser täglich Brod.


