Meßgefange.
Nach der Wandlung. 21. In Demuth bet' ich Dich, verdeckte Gottheit, an, Die zwar mein blödes Aug' hier nicht entdecken kann; Doch bist Du wirklich hier, Mein Herz, das sich verliert, Ergibt sich gänzlich Dir, wie dem Geschöpf gebührt. Hilf uns, Jesu,- wahres Manhu, stärk' uns Jesu! Entzieh' uns nicht die Zuversicht, dein Glaubenslicht! 2. Gesicht, Gefühl, Geschmack verirren sich in Dir; Doch hörend glaub' ich es mein Gott! Du sagst es mir. Ich glaube, was mir fagt mein Heiland Jesus Christ: Kann denn was wahrer sein, als diese Wahrheit ist? Hilf uns 2c.
3.
Die Gottheit war allein für uns am Kreuz verdeckt; Hier ist die Menschheit auch um hüllet und versteckt; Doch beide glaub' ich fest wahrhaftig hier zu seh'n. Herr, gib, was büBend bat der Mörder in der Pein! Hilf uns 2c.
4. Die Wunden seb' ich nicht, die Thomas glaubend sah. Ich seh' im Glauben Dich; Gott! Du bist wirklich da. O, laß mich immer mehr Dir glauben, höchstes Gut. Dir trauen, mehre stets zu Dir die Liebesglut. Hilf uns 2c.
5. Du Denkmal jener Huld, die Gott ans Kreuz gebracht, O Brud, das unsre Welt start und lebendig macht! Es lebe stets, durch dich ernährt, mein schwacher Geist! Sei Du mir immer süß, wenn Dich mein Mund genießt. Hilf uns 2c.
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6. O Jesu, wasche mich durch jene Gnadenfluth. Die Dir am Kreuz entfloß; es kann von deinem Blut Ein Tropfen alle Welt vom


