Meßgesänge.
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2. Ich glaub' auch an Dich, Gottes Sohn! Du kamst von deines Vaters Thron; Die aller= reinste Jungfrau war Die Mutter, welche Dich gebar, Maria, die vom heil'gen Geist Empfing, die man noch selig preist. Uns zu erlösen, dein Geschlecht, Ward'st Du hier gleich dem g'ringsten Knecht. Du gabst für uns aus Liebesgluth, Nach vielen Schmerzen selbst dein Blut.
3. Du starbst am Kreuz in großer Noth, Von Gott verlassen in dem Tod'. Du führst zur Hölle, zu erfreu'n Der Väter Schaar, sie zu befrei'n. Am dritten Tage stand'st Du auf, Beschlossest fiegend deinen Lauf, Und fubrst zum Himmel, Sieger, Held, Frohlockend dankt Dir nun die Welt, Nachdem Du von der Sündenlast, Bon Zorn dein Volk erlöset hast.
4. Du bist in Pracht und Majestät zur Rechten Gottes jetzt erhöht; Doch wird man Dich noch wiederseh'n, Auf Erden zitternd vor Dir fleb'n, Wenn Du mit Macht und Herrlichkeit zu richten kommst nach dieser Zeit. Ich glaub' an Dich, Gott heil'ger Geist, Der wahrhaft unser Tröster heißt, Der uns durch seine Gnade führt; Von Dir sei stets mein Herz regiert.
5. Ich glaub', es habe Jesus Christ Die Kirch' erbaut, die heilig ist Und allgemein, die nie vergeht, Die wider ihren Feind besteht, Die rein in ihrer Lehre bleibt, Die feine Höllenmacht zerreibt. Gott, die Gemeinschaft glaub' auch ich, Wodurch die Heil'gen unter sich Vereint sind, die dort sind bei Dir, Und jene, die noch streiten hier.
6. Die Sünden wirst Du, Gott, verzeihn,


