Tägliche Gesänge.
Der Glaube.
1. Alles was Du offenbarest, Gott, das glaub' ich als ein Chrift; weil Du, wie Du ewig wares, Selbst, o Herr! die Wahrheit bist. Deine Weisheit kann nicht fehlen, Die allwissend Alles siebt! Vor Dir kann sich nichts verhehlen, Ew'ger Gott, dem nichts entflieht.
2. Schöpfer! Du regierst die Erde, Die Du haft durch's Wort gemacht; Auch Duschufft mich, und ich werde Nach dem Tod vor Dich gebracht. Richter! Gott! wenn ich dich liebe! Werd' ich ewig selig sein; Wenn ich aber Böses übe, Co verdammst Du mich zur Pein.
3. Du bist einig in dem Wesen, Vater, Sohn und beil'ger Geist, Gott, von Ewigkeit gewesen, Welchen Erd' und Himmel preist! Bater, Du haft uns gegeben Teinen Sohn, der uns erwarb Durch sein Blut das ew'ge Leben, Als er an dem Kreuze starb.
bi
4. Dir, o Wahrheit! muß ich glauben, Was Du mir aus Gnad' entdeckst; Keiner soll den Trieb mir rauben, Den Du, Gott, in mir er= weckst. Herz und Mund soll es bekennen, Was Du sagst, bis in den Tod! Nichts, nichts soll mich von Dir trennen, Keine Trübfal, feine Noth.
urad urechi 1*


