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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung
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Am 9. Sonntage nach Trinitatis.

Fleisch, daß wir nach dem Fleisch leben. Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, so werden ihr sterben müssen. Wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tödtet, so werdet ihr leben. Denn welche der Geist Gottes treibet, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater! Derselbige Geist gibt Zengniß unserm Geiste, daß wir Gottes Kinder sind. Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben, und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

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Evangel. am 9. Sonnt. nach Trinit., Luc. 16, v. 1-9. Er sprach aber auch zu seinen Jüngern: reicher Mann, der hatte einen Haushalter, der ward vor ihm berüchtiget, als hätte er ihm seine Güter umbracht, und er forderte ihn und sprach zu ihm: Wie höre ich das von dir? Thue Rechnung von deinem Haushalten; denn du kannst hin­fort nicht mehr Haushalter sein. Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soll ich thun? Mein Herr nimmt das Amt von mir, graben mag ich nicht, so schäme ich mich zu betteln. Ich weiß wohl, was ich thun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde, daß sie mich in ihre Häuser nehmen. Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn und sprach zu dem. Ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig? Er sprach: Hundert Tonnen Dels. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief, seße dich und schreib flugs fünfzig. Darnach sprach er zu dem Andern: Du aber, wie viel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Malter Waizen. Und er sprach zu ihm: nimm deinen Brief, und schreib achtzig. Und der Herr lobte den ungerechten Haushalter, daß er flüglich gethan hatte, denn die Kinder dieser Welt sind flüger, denn die Kinder des Lichts in ihrem Geschlechte. Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbet, fie euch aufnehmen in die ewigen Hütten. imssid she join Baris Epistel, 1. Cor. 1, v. 6-13.

Das ist aber uns zum Vorbild geschehen, daß wir uns nicht gelüsten lassen des Bösen, gleich wie jene gelüstet hat. Werdet auch nicht Abgöttische, gleichwie jene Etliche worden, als geschrieben stehet: Das Bolt setzte sich nieder zu essen und zu trinken, und stand auf zu spielen. Auch lasset uns nicht Hurerei treiben, wie Etliche unter jenen Hurerei trieben, und fielen auf einen Tag drei und zwanzig tausend. Laßt uns auch Christum nicht versuchen, wie Etliche von jenen ihn versuchten,