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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung
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Am Pfingstmontage.

von Rom, Juden und Judengenossen, Creter und Araber, wir hören sie mit unsern Zungen die großen Thaten Gottes reden. Da entsetzten sich alle, und wurden irre und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Die andern aber hatten es ihren Spott, und sprachen: Sie sind voll süßen Weines.

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Evangel. am Pfingstmontage, Joh. 3, v. 16-21.

Denn also hat Gott die Welt geliebet, daß er seinen ein­geborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern, daß die Welt durch ihn selig werde. Wer an ihn glaubet, der wird nicht gerichtet, wer aber nicht glaubet, der ist schon gerichtet, denn er glaubet nicht an den Namen des eingebornen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt kommen ist, und die Menschen lie­beter die Finsterniß mehr, denn das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn wer Arges thut, der hasset das Licht und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gestraft werden. Wer aber die Wahrheit thut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offenbar werden, denn die sind in Gott gethan. Epistel, Apost. Gesch. 10, v. 42-48.

Und der Herr hat uns geboten zu predigen dem Volk, und zu zeugen, daß er ist verordnet von Gott, ein Richter der Lebendigen und der Todten. Von diesem zeugen alle Propheten, daß durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfahen sollen. Da Petrus noch diese Worte redete, fiel der heilige Geist auf alle, die dem Worte zuhöreten. Und die Gläubigen aus der Beschneidung, die mit Pedro fom­men waren, entsetzten sich, daß auch auf die Heiden die Gabe des heiligen Geistes ausgegossen ward, denn sie höreten, daß fie mit Zungen redeten, und Gott hoch preisfeten. Da ant­wortete Petrus: Mag auch Jemand das Wasser webren, daß diese nicht getauft werden, die den heiligen Geist empfangen haben, gleich auch wir? Und befahl sie zu taufen im Namen des Herrn.

Evangel. am Sonnt. Trinitatis, Joh 3, v. 1-15.

Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern, mit Na­men Nicodemus, ein Oberster unter den Juden, der kam zu Jesu bei der Nacht, und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, daß du bist ein Lehrer von Gott gekommen, denn Niemand kann die Zeichen thun, die du thust, es sei denn Gott mit ihm. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß Jemand von neuem geboren werde, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nicodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wena er alt ist?