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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung
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Erster Theil.

Von der Schöpfung.

31

Gott, deine Güte reicht so weit, als 5. Hilf, daß die Güter dieser Erden nur die Wolken gehen!

4. Dich predigt Sonnenschein und Sturm, dich preist der Sand Meere. Bringt, ruft auch der ge­ringste Wurm, bringt meinem Schö­pfer Ehre! Mich, ruft der Baum in seiner Pracht, mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht; bringt meinem Schöpfer Ehre!

mich zu dir locken, höchstes Gut! daß sie mir nicht zum Fallstrickt werden, am der statt des Nutzens Schaden thut. Laß allen Mißbrauch ferne sein! Mein Schatz und Ziel sei du allein.

6. Hier ist mein Leben eine Reise; hier geht mein Weg zur andern Welt. O, mache du mich flug und weise, daß ich hier thu, was dir gefällt. Nimm endlich nach vollbrachtem Lauf mich, Gott, in deinen Himmel auf.

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5. Der Mensch, ein Leib, den deine Hand so wundervoll bereitet; der Mensch, ein Geist, den sein Ver­stand dich zu erkennen leitet; der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis, ist sich ein täglicher Beweis von deiner Güt und Größe.

6. Erheb ihn ewig, o mein Geift! erhebe seinen Namen! Gott, unser Vater, sei gepreist, und alle Welt fag: Amen! und alle Welt fürcht ihren Herrn, und hoff auf ihn, und dien ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen?

Mel. Wer nur den lieben Gott.- 7.

45 Gott des Himmels und der Erden, der du all­gegenwärtig bist, und nimmer kannst begriffen werden, vor dem kein Ding verborgen ist: Ach ziehe mich, mein Gott, zu dir, und offenbare dich in

mir!

2. Wohin ich Herz und Augen lenke, da find ich deiner Gottheit Spur. Wenn ich voll Andacht über­denke die wundervolle Kreatur, so ruft mir gleichsam alles zu: Wie groß ist Gott, wie klein bist du.

3. Es zeigen alle Elemente, wie weis und gut der Schöpfer sei. O, wenn das Stumme reden könnte, so stimmt es der Ermuntrung bei: Ihr Menschen! ehrt des Schöpfers Pracht, auch euch zu gut sind wir gemacht.

4. Herr Gott! wie groß ist deine Liebe! die Erd ist deiner Gülte voll. D, gib mir deines Geistes Triebe, daß ich dich preise, wie ich soll. Nimm, was ich kann, und hab, und bin, zu deinem Dienst auf ewig hin!

46.

Mel. des 140. Psalms.

nimm,

DE

ie Himmel rühmen

Gottes Ehre, ihr Schall pflanzt

seinen Namen fort.

Ihn rühmt

der Erdkreis, ihn die Meere; ver­

o Mensch, ihr göttlich

Wort.

Sterne? wer führt die Sonn aus 2. Wer trägt die unzählbaren ihrem Zelt? Sie kommt und leuchtet gleich als ein Held. uns von ferne, und läuft den Weg,

derwerke, die die Natur dir aufge 3. Vernimms und sich die Wun­stellt. Verkündigt Weisheit, Ordnung, Stärke dir nicht den Herrn, den Herrn der Welt?

4. Kannst du die unzählbaren Heere der Wesen fühllos wohl beschaun? Durch wen ist alles? gib ihm Ehre! Mir, ruft der Herr, sollst du vertraun!

5. Mein sind die Himmel, mein die Erde; an meinen Werken kennst du mich. Ich werde sein, der ich sein werde, dein Gott und Vater ewiglich.

heit, Güite, ein Gott der Ordnung 6. Ich bin dein Schöpfer, Weiss und dein Heil; ich bins, mich liebe dein Gemüthe, und nehm an meiner Gnade Theil!