Zweiter Anhang.
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getreu,* Weil Gott barmherzig ist dabei,* Mein' Hoffnung fest besteht.
Liebe.
6. Mein Gott! von Herzen lieb' ich dich, Der mich erschaffen hat,* Erlöst auch und erhalten mich,* Erzeiget tausend Gnad';* Am meisten aber lieb' ich dich,* Weil du in dir bist wesentlich* Das höchste, beste Gut.
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7. Den Nächsten auch, dein Ebenbild,* Lieb' ich wie mich, o Gott!* Verzeihe huldreich ihm und mild, Steh' bei ihm in der Noth.* Wer sollt' nicht lieben Freund und Feind,* Weil wir in Christo sind vereint, * Und all' von ihm erlöst?
Reue.
8. Es ist mir leid, o Herr und Gott!* Daß ich mich hab' erkühnt,* Zu handeln wider dein Gebot,* Und so die Höll' verdient,* Verscherzet hab' die Seligkeit,* Mir zugezogen ew'ges Leid,* Verloren deine Gnad'.
9. Was mir jedoch am weh'sten thut,* Ist, daß ich durch die Sünd',* Betrübt hab' dich, o höchstes Gut!* Dir nicht nach Pflicht gedient.* Gott! dieser herbe bitt're Schmerz* Zerreißet täglich neu mein Herz, Verzeih' mir, Gott verzeih'!
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Vorsak.
10. Mit deiner Gnad' bin ich bereit,* Und nehm' mir vor, o Gott!* Die Sünd', selbst die Gelegenheit,* Zu meiden bis zum Tod,* Und lieber alle Pein und Qual* Zu leiden, als ein einz'gesmal* Begeh'n noch eine Sünd'.
11. Groß ist zwar meine Sündenlast,* Wie ich befennen muß;* Doch, der du Gnad' verheißen hast,* Wenn ich thu' wahre Buß,* Du Vater! wirst mir gnädig sein, Wirst meine Sünden mir verzeih'n. Um diese Gnad' fleh' ich.
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Ergebung.
12. Ach, Vater, dem verfornen Sohn* Reich deine milde Hand!* Hilf' Vater auf dem Gnadenthron* Mir zu dem Gnadenstand!* Trag das verlorne Schaf zur Heerd',* Daß liebreich es gerettet werd',* Hilf Gott! zum Heile mir!


