Zweiter Anhang.
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gegen!* Ach auf rauhen dunkeln Pfaden* Gingst du müde, schwer beladen,* Starbst am Kreuz mich zu begnaden.
6. Mit Versöhnungsblut besprenge* Richter, meiner Sünden Menge* Vor dem Tage deiner Strenge. Mein Gewissen quält mich Bangen* Und es röthet Schuld die Wangen;* Gnade laß mich, Gott, erlangen!
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7. Du, der lossprach einst Marien* Und dem Schächer hast verziehen, Haft auch Hoffnung mir verliehen. Zwar nicht würdig ist mein Flehen;* Laß mich, Vater, Gnade sehen,* Nicht in's ew'ge Feuer gehen!
8. Zu den Schafen mich geleite,* Von den Böcken stets mich scheide* Stellend dir zur rechten Seite.* Ruf, wenn in der Hölle Flammen* Sinken, die du wirst verdammen,* Mit den Seel'gen mich zusammen!
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9. Herr, zerknirscht im Staube wende* Flehend ich zu dir die Hände,* Sorge für mein letztes Ende! Tag voll Thränen, den mit Grauen Schuldbewußt der Mensch wird schauen Auferstehend aus der Asche.
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Zur Aufopferung.
Mel. Lied 79: Wie öde bist du Todeshügel 2c.
Dir, Vater, weihen wir die Gaben,* Wie du geordnet: Brod und Wein.* Du bist's, von dem wir Alles haben,* Laß sie dir wohlgefällig sein!* Mit ihnen steige unser Flehen* Für die Entschlafenen empor;* Laß sie in Herrlichkeit dich sehen,* Umgeben von der Engel Chor.
Zum Sanctus. Mel. Lied 215 oder 147.
Heilig fingen ewig Ehre:
Engelheere,* Bringen, Gott! Dir Dies ist ihre Himmelsfreud'.* Auch die abgeschied'nen Seelen* Wünschen sich vor dir zu stellen,* Heilig dir zu singen, Gott!
Nach der Wandlung.
Im Tone wie zum Sanctus.
Jesus, treuer Freund der Frommen,* Laß sie zu dem Erbe kommen,* Das du ihnen selbst erwarbst,*


