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Zweiter Anhang neuer Lieder zu dem Fuldaischen Gesangbuche
Entstehung
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Zweiter Anhang.

Mel.: O Herr ich bin nicht würdig 2c.

283.

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reut euch, ihr lieben Seelen,* Ein Wunder iſt ist gescheh'n* Von Engeln zu erzählen, Im Geiste nur zu seh'n!* In Brod- und Weinsge- t! stalten* Ist Jesu Fleisch und Blut* Auf dem Altar t: enthalten* Das größte Seelengut.

2. Verdeckt ist hier zu finden* Das wahre Gottes­lamm,* Tas aller Menschen Sünden* Getilgt am s Kreuzesstamm.* Es ist der Seelen Speise,* Wie uns g der Glaube lehrt;* Ernährt uns auf der Reise,* Und bleibt doch unverzehrt.

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3. Wann wir das Leben schließen,* Und vor dem n bittern Tod* Mit Würdigkeit genießen* Dies wahre Engelbrod:* Dann darf uns nichts erschrecken,* Es ist ein Unterpfand,* Daß Gott uns will erwecken* Ins bess're Vaterland.

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4. O Jesu, deiner Liebe,* Sei Ehre, Lob und e Dank!* Du hast aus ihrem Triebe* Zur Speise und H zum Trank* Dein Fleisch und Blut gegeben,* Int Brodsgestalt verhüllt,* Das unser inn'res Leben* Mit Gnadenkraft erfüllt.

5. Entzünd in uns Verlangen* Nach diesem Sakra­ment;* Ach, laß es uns empfangen,* Wann Seel und Leib sich trennt:* Daß wir in Frieden fahren, Von allen Sünden rein,* Zu deinen Engelschaaren, Und ewig bei dir sein.

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Mel.: O Gottes Sohn zc. oder: Die Seele Christi heil'ge 2c.

284. Tas Heil der Welt, Herr Jeſus Christ,

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Wahrhaftig hier zugegen ist; Jm Sakrament das höchste Gut* Verborgen liegt mit Fleisch und Blut.

2. Hier ist das wahre Osterlamm,* Das für uns starb am Kreuzesstamm,* Das nimmt hinweg von uns die Sünd* Und machet uns zu Gottes Kind.

3. Das wahre Manna, das ist hie,* Davor der Himmel biegt die Knie;* Dies ist das rechte Lebens­brod,* Das uns beschützt vor ew'gem Tod.