Zum Sonn- und Festtäglichen Hochamte.
Erster Meßgesang.
Zum Eingange.
258.5 ier liegt vor deiner Majestät Im Staub
die Christenschaar;* Das Herz zu dir, o Gott! erhöht* Die Augen zum Altar.* Schenk uns, o Vater! deine Huld,* Vergib uns unsre Sündenschuld!* Gott, vor deinem Angesicht,* Verstoß uns arme Sünder nicht!* Verstoß uns nicht, Verstoß uns Sünder nicht.
2. Wir haben, Herr! dein Gut verschwend't* Wie der verlorne Sohn;* Die Sünde hat uns so verblend't.* Doch schau' von deinem Thron* Mitleidig her auf unsern Schmerz,* Verwirf nicht ein zerknirschtes Herz; Entzieh' die Vaterhuld uns nicht,* Und sende uns dein Gnadenlicht,* Dein Gnadenlicht,* Dein göttlich Gnadenlicht.
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3. Wir sind ja deiner Hände Werk,* Der Schöpfung unterthan.* gib uns Schwachen Kraft und Stärk', Sieh uns in Gnaden an!* Hier bringen wir auf dem Altar* Dir ein Versöhnungsopfer dar.* O Gott! der Werth des Bluts ist groß,* Das einst dein Sohn für uns vergoß,* Für uns vergoß,* Am Kreuz für uns vergoß.
Zum Gloria.
Gott soll gepriesen werden,* Sein Nam' gebenedeit Im Himmel und auf Erden,* jetzt und in Ewigkeit Lob, Ruhm und Dank und Ehre* Sei der Dreieinigkeit!* n Die ganze Welt vermehre,* Gott deine Herrlichkeit.
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