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Evangelisches Gesangbuch : nach Zustimmung der Provinzialsynode vom Jahre 1884 zur Einführung in der Provinz Brandenburg / mit Genehmigung des Evangelischen Oberkirchenrates herausgegeben vom Königlichen Konsistorium
Entstehung
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Geistliche Volkslieder.

Und bewundert deine Werke. Wie du warst vor aller Zeit, So bleibst du in Ewigkeit.

2. Alles was dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen, Stimmen dir ein Loblied an; Alle Engel, die dir dienen, Rufen dir in selger Ruh Heilig, heilig, heilig zu.

3. Heilig, Herr Gott Zebaoth! Heilig, Herr der Kriegesheere! Starker Helfer in der Not! Himmel, Erde, Luft und Meere Sind erfüllt von deinem Ruhm; Alles ist dein Eigentum.

4. Sieh dein Volk in Gnaden an, Hilf uns, segne, Herr, dein Erbe, Leit uns auf der rechten Bahn, Daß der Feind es nicht verderbe. Hilf, daß es durch Buß und Flehn Dich im Himmel möge sehn.

5. Alle Tage wollen wir Dich und deinen Namen preisen Und zu allen Zeiten dir Ehre, Lob und Dank erweisen. Gieb, daß wir von Sünden heut Und von Unfall sein befreit!

6. Herr erbarm, erbarme dich! Über uns, Herr, sei dein Segen! Leit und schüß uns väterlich, Bleib bei uns auf allen Wegen! Auf dich hoffen wir allein, Laß uns nicht verloren sein!

1783.

12. Harre, meine Seele, harre des

Herrn! Alles ihm befehle, hilft er doch Sei unverzagt! Bald der Morgen

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Und ein neuer Frühling folgt dem Winter nach.

In allen Stürmen, in aller Not Wird er dich beschirmen, der treue Gott.

2. Harre, meine Seele, harre des Herrn!

Alles ihm befehle, hilft er doch so gern. Wenn alles bricht, Gott verläßt uns nicht: Größer, als der Helfer, ist die Not ja nicht.

Ewige Treue, Retter in Not, Rett auch unsre Seele, du treuer Gott!

F. Raeder, 1872.

13.

Ich bete an die Macht der Liebe. Die sich in Jesu offenbart; Ich geb mich hin dem freien Triebe, Mit dem ich Wurm geliebet ward. Ich will, anstatt an mich zu denken, Ins Meer der Liebe mich versen­

fen.

2. Wie bist du mir so sehr ge­wogen, Und wie verlangt dein Herz nach mir!

Durch Liebe sanft und stark ge­zogen, Neigt sich mein Alles auch zu dir. Du traute Liebe, gutes Wesen, Du hast mich, ich hab dich erlesen.

3. Jch fühls, du bists, dich muß ich haben; Ich fühls, ich muß für dich nur sein: so gern. Nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben,

tagt, Mein Pläßchen ist in dir allein.