Beten, Loben und Danken.
Gieb deinem Knecht ein mäßig Teil, Zu seinem Fleiße Glück und Heil.
Whorche
9. Schenkt deine Hand mir Überfluß,
So mach mich mäßig im Genuß Und laß, die Dürftgen zu erfreun, Mich einen frohen Geber sein.
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10. Gieb mir Gesundheit und verleih, Daß ich sie deinem Dienste weih, Und daß aus Sorgsamkeit für sie Ich niemals mich der Pflicht entzieh.
11. Erwecke mir stets einen
Freund, Ders treu mit meiner Wohlfahrt meint, Mit mir in deiner Furcht sich übt, Mir Rat und Trost und Beispiel giebt.
12. Bestimmst du mir ein längres Ziel,
Und werden meiner Tage viel, So bleibe meine Zuversicht, Verlaß mich auch im Alter nicht.
WAL
13. Und wird sich einst mein Ende nahn, Eo nimm dich meiner herzlich an Und sei durch Christum deinen Sohn Mein Schirm, mein Schild, mein großer Lohn. CH. F. Gellert, † 1769.
31.
Ich ruf zu dir, Herr Jeſu Christ, Ich bitt, erhör mein Klagen; Verleih mir Gnad zu dieser Frist,
Laß mich doch nicht verzagen. Den rechten Weg, o Herr, ich mein, Den wollest du mir geben, Dir zu leben,
Dem Nächsten nüß zu sein, Dein Wort zu halten eben.
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2. Jch bitt noch mehr, o Herre Gott,
Du kannst es mir wohl geben, Daß ich nicht wieder werd zu Spott:
Die Hoffnung gieb daneben, Voraus wenn ich muß hie davon, Daß ich dir mög vertrauen Und nicht bauen
Auf all mein eigen Thun, Sonst wird michs ewig reuen.
3. Verleih, daß ich aus Herzens: grund
Den Feinden mög vergeben; Verzeih mir auch zu dieser Stund, Schaff mir ein neues Leben; Dein Wort mein Speis laß all
weg sein, Damit mein Seel zu nähren, Mich zu wehren, Wenn Unglück schlägt herein, Das mich bald möcht verkehren.
4. Laß mich kein Lust noch Furcht von dir
In dieser Welt abwenden; Beständig sein ans End gieb mir, Du hasts allein in Händen; Und wem dus giebst, der hats umsonst,
Es mag niemand erwerben Noch ererben
Durch Werke deine Gunst, Die uns errett vom Sterben.
5. Ich lieg im Streit und widerstreb,
Hilf, o Herr Christ, dem Schwachen;


