Lieder von der vollendeten Gemeine. 231
wenn man Ihn einmal von nahem siehet, so wie Er ist;
wo Er in der Schöne
der Hochzeitkrone,
mit den fünf Wunden auf Seinem Throne verehret wird!
L. u. Ch. Große Schaaren vor dem Thron der vollkommnen Hütte,( Ebr. 9, 11.)
wo der Gott's und Menschensohn
wohnt in ihrer Mitte,
können dort immerfort fröhlich das genießen, was wir hier noch missen.
G. Nun, wir gehn im Glauben und treuer Liebe
durch Seines Geistes lebend'ge Triebe auch darauf zu.
Wie wird's dann so wohl thun,
an Seinen Wunden
von unsern jetzigen Wallfahrtsstunden fanft auszuruhn!
L. u. Ch. Ach! das Glück ist hier schon groß, und nicht zu beschreiben:
sich in Jesu Urm und Schooß so hinein zu glauben, daß man satt an Ihm hat, und doch kindverwöhnet immer nach Ihm thränet.
G. O! daß doch ein Jedes die Tag' und Nachte
alle


