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Morgenlied.
Des Himmels ewge Kron und Zier, Uns Hoffnungsstern auf Erden hier, Dem Gott, der in den Wettern groß, Geboren aus der Jungfrau Schooß.
Beim Aufstehn reich uns mild die Hand, Daß rein der Geist zu dir gewandt Zu Deinem Preise sich erschwingt, Dir würdgen Dankes Opfer bringt.
Schon glänzt der Morgenstern in Pracht Und meldet daß der Tag erwacht, Die Finsterniss versinkt in Nichts: Erleucht uns, Stral des heilgen Lichts.
In unsern Sinnen wohne gern, So bleibt die Nacht der Weltlust fern, Und bis zum Schluß der Zeitlichkeit Die lautre Brust von Schuld befreit.
Bei deinem Scheine wurzle fest
Der Glaube, der von Gott nicht läßt; Gieb uns der Hoffnung Freudigkeit Und Liebesüberschwenglichkeit.


