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Morgenlied.
Das Frühroth färbt die Lüfte schon, Es naht der Tag dem Erdensohn, Aufzuckt des Lichtes holder Stral: Ihr Reizungen, entflieht zumal.
Erbleiche, du Gespenst der Nacht, Entweiche vor des Lichtes Macht, Erstirb, sündhafter schwarzer Rath, Den Finsterniss geboren hat.
Daß uns am Morgen wird zu Theil, Das knieend wir erflehn, das Heil, Und uns das Licht den Segen bringt, Indem noch unser Lied erklingt.


