493
gen, die ich dir zugefügt habe, die Liebe aller Gerechten, aller Engel, der allerseligsten Jungfrau Maria, und die Liebe dar, womit dein göttlicher Sohn, mein Erlöser Jesus Christus, dich liebt.
Ich wünsche, o mein Gott, daß mein Tod ein Sühnopfer für deine Gerechtigkeit sein möge wegen der vielen Beleidigungen, die ich dir zugefügt habe; darum nehme ich den Tod mit aller Ergebung an, sowie auch Alles, was der Tod an sich Schreckliches für meine Sinne und meine Natur hat. Ich willige mit ein, o Herr, in die Trennung meiner Seele vom Leibe, weil ich mich auch durch meine Sünden von dir getrennt habe. Ich nehme die Beraubung des Gebrauches meiner Sinne zur Genugthuung für den Mißbrauch an, dessen ich mich mit denselben schuldig gemacht habe. Ich nehme es an, in die Erde begraben, und mit Füßen getreten zu werden, als Buße für meinen Stolz. Ich nehme die Einsamkeit und das Schreckliche des Grabes an, um für meine Zerstreuungen und Gelüste genug zu thun, und nehme endlich es an, daß mein Leib in Staub und Asche sich verwandelt, und eine Speise der Würmer wird, zur Buße für die unordentliche Liebe, womit ich eben diesen Leib geliebt habe. Ja, Staub, Asche und Würmer! dienet der Gerechtigkeit Got tes als Werkzeuge, zerstöret diesen Sündenkörper, 14**


