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ihr Heiligen des Himmels, ihr Gerechten auf Erden, und du vorzüglich ehrwürdige Mutter meines Gottes, die du unter allen reinen Geschöpfen allein vollkommen im Stande warst, deinen göttlichen Sohn würdig zu empfangen, opfert statt meiner dem beleidigten Gott diese Genugthuung auf, und erlanget mir die nothwendigen Gnaden, um meinen Versprechungen treu zu bleiben, und so, wenn ich den gütigen Jesu im allerheiligsten Sakramente geliebt und besessen habe, dereinst ihm danken und ihn unverhüllt mit euch in alle Ewigkeit schauen zu
fönnen. Amen.
Am Jahrestage der Standeswahl.
Es ist eine sehr nüßliche fromme llebung, den Tag im Jahre zu heiligen, an welchem man, dem Berufe folgend, seinen Stand angetreten hat. Es ist dieses kein neuer Gebrauch. So ermahnt der heilige Franz von Sales die Eheleute, den Jahrestag ihrer Verehefichung zu feiern, und bemerkt, dies sei schon, nach dem Zeugniffe des heiligen Gregor von Nazianz, bet den ersten Christen eine fromme Sitte gewesen. In Bezug auf die Priester ist diese Andacht durch den heiligen Paulus gerechtfertigt, der den Timotheus er mahnt, die Gnaden wieder in sich zu erwecken, die er durch Auflegung der Hände empfangen habe; und was die Ordensleute betrifft, so ist ihnen dasselbe von den geistlichen Schrern angerathen. Suche also auch du, diese Sitte zu beobachten, und zwar auf folgende Weise:


