Druckschrift 
Evangelisches Brevier in Lied und Gebet / hrsg. von Franz Schwabe
Entstehung
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der Liederdichter.

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Lieder, deren Verfasser unbekannt oder zweifelhaft sind:

Nr. 4. Alte Uebersetzung der Pfingstantiphone ,, veni sancte spiritus" aus dem 11. Jahrhundert, deren Abfassung manche dem berühmten deutschen Chroristen Hermann, mit dem Zunamen Contractus( der Lahme), einem Sohne des Grafen Wolfe­rat II. von Beringen in Schwaben, zuschreiben, welcher als Mönch im Kloster Reichenau 1054 gestorben ist. Eine freie Be arbeitung der alten Antiphone ist der erste Vers des schon vor der Reformation vorhandnen durch Luther aber verbesserten und erweiterten Pfingstliedes: Kom m, heiliger Geist, Herre Gott"( f. d.), von welchem Luther sagt, der heilige Geist habe ihn selber von sich gemacht, beide, Worte und Melodei."

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Nr. 22. 23. 24. 56.( fälschlich dem Joh. Scheffler[ f. d.] zugeschrieben.) 59.( verschiedenen Verfassern z. B. dem J. E. Gre­ding, der ein Lied mit gleichem Anfange gedichtet bat, beigelegt; wahrscheinlich von I. Mentzer( s. d.). 64.( das älteste deutsche Kirchenlied.) 85.( Uebersetzung des alten Karl dem Großen zuge­schriebnen Pfingsthymnus: Veni creator spiritus etc." 86.

( s. Nr. 4). 120.( f. Fabricius.) 124. 151. 153.( Uebersetzung des uralten lat. Meßgesanges: ,, Agnus dei".) 155. 200.( geist­liches Volkslied aus der Grafschaft Glatz, zuerst mitgetheilt in: ,, Schlesische Volkslieder mit Melodieen. Aus dem Munde des Volks gesammelt von Hoffmann von Fallersleben und Eruft Richter. Leipzig 1842;" in vielen Sammlungen fälschlich als altes Kreuzfahrerlied bezeichnet.) 216.( schon vor dem Jahre 1530 bekannt, wird ohne Grund dem P. Speratus zugeschrieben.) 242.( in den ältesten Trucken ohne Angabe des Verfassers, wird in späteren Gesangbüchern dem Markgrafen Albrecht von Brandenburg zugeschrieben.) 245.( erscheint erst seit dem Jahre 1648 unter dem Namen S. Weingärtners.) 254. ( wird in manchen Gesangbüchern fälschlich dem Johann Kohl­ros, der um 1558 gestorben sein soll, zugeschrieben, ist aber wie Sprache und Charakter des Liedes bezeugt, viel späteren Ur­sprungs.) 256. 263. 268.( wird ziemlich allgemein dem J. Mat­thesius zugeschrieben, findet sich jedoch in den ältesten Samm­lungen seiner Lieder nicht: erscheint auch in den ältesten Gesang­büchern anonym.) 269. 271. 274. 282. 285. 286. 288. 289. 292. 289. 292.( bisweilen, aber fälschlich, dem berühmten Tonfeßzer Johannes Eccard[ 1611], der es componirt hat, und in dessen Preußischen Festliedern" 2. Ausgabe es sich findet,