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Katholisches Gesang- und Gebetbuch für die Erzdiözese Freiburg
Entstehung
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VII

16

2. Preist mit der Engelschaar Den Herrn auf dem Altar, Den nach dem Falle, Uns aus den Höh'n herab, Des Vaters Liebe gab; Dankt, dankt Ihm Alle.

Nach der Wandlung.

1. Deiner Kinder, ach! erbarme Gott, erbarme Dich! Täuschend zog die Sünd' uns Arme, 30g uns, ach! an sich, Nimmer sind wir, deine Kinder, Deinem Bilde gleich! Trostlos irrten wir als Sünder, Fern von deinem Reich.

2. A dh wir fühlen tief im Herzen Keine Ruhe mehr; Keine Thräne stillt die Schmerzen! Nacht liegt um uns her. Gleich verlass'nen Waisen slehen, Seufzen wir zu Dir! Wieder deine Pfade gehen, Vater, wollen wir.

3. Dir empfahl dein Sohn die Sünder Einst am Kreuze noch; Drum befrei' uns arme Kinder Von der Sünde Joch. Nicht umsonst steig' unser Flehen Reuevoll zu Dir! Künftig deine Wege gehen, Vater, wollen wir.

Statt obigen Liedes kann auch folgendes gebraucht werden.)

1. Du, dessen Herz voll Liebe Sich bis zu Tod und Grab, Aus heil'gem Mitleidstriebe 3u unsrer Rettung gab; Wie leidend schloß dein Leben Den segensvollen Lauf! Mit welchem beil'gen Beben Stiegst Du zum Delberg auf.

2. Hier sahst Du schon das Toben Ergrimmter Feinde nah, Sahst schon das Kreuz erhoben Für Dich auf Gol­gatha, Sahst deine Grabeshöhle Und fühltest Todesnoth; Betrübt war deine Seele, Betrübt bis in den Tod.

3. Für unser Heil zu leiden, Bliebst dennoch Du bes reit, Entsagtest allen Freuden, Und gingst mit Willig­feit Der frechen Schaar entgegen, Die wild, voll Blutgier fam, Dir Bande anzulegen, Und Dich gefangen nahm.

4. Wie trugst Du mild und stille Das bitt're Ungemach, Das aus der Bosheit Fülle Gebäuft nun auf Dich brach! Du scheutest keine Schmerzen, Die Dir ihr Haß gedroht; 3u schwer war deinem Herzen Selbst nicht des Kreuzes Tod.

5. Wie viel sind wir Dir schuldig, Da Du die schwere Last Des Kreuzes so geduldig Für uns getragen hast! Dich Be wollen wir erheben, Soviel die Schwachheit kann, Nimm unser ganzes Leben Als Dankesopfer an.

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Schlußgesang.

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Für deine namenlosen Leiden Nimm an den Dank, den treue Liebe bringt! Einst dankt entzückt von höhern Freuden, Mein Geift, der f

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