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3um Staffelgebet.
Jerusalem, dein Haupt empor! Der Tag ist angekommen. Er bricht mit Glanz und Pracht hervor; Erfreuet euch, ihr Fremmen! Die Erde lag in Finsterniß, Als Gott den Stern erscheinen ließ. Er ließ ein neues Licht aufgeh'n, That kund der Gößen Nichtigkeit; Und staunensvoll die Völker seh'n Des Gingebornen Herrlichkeit.
Gloria.
1. Lobet Gott, ihr Völker alle! Preiset Ihn, des Weltalls Herrn! Eures Dankes Stimm' erschalle Freudenvoll für jenen Stern, Der des höhern Lichtes Fülle, Gottes Sohn in Menschenhülle,: Aller Welt hat kund gethan.:| 2. Weise kommen anzubeten, Fern vom Morgenlande her, Opfernd sie zur Krippe treten, Beten an im Stall Dich, Herr! Nimm auch unsre Opfergabe: Unser Leben, unsre Habe: Opfern wir anbetend Dir.:|
Nach der Epistel.
Vom Aufgang bis zum Niedergang Läßt Du dein Wort verkünden; Wie schmachtete die Welt so lang In Todesnacht und Sünden! Wir wandeln, Herr, in deinem Licht, Der Irrthum täuscht uns ferner nicht, Nun ist geoffenbaret Die Wahrheit, die zum Himmel führt, Und Tod und Höll' besieget. Heil Dem, der uns bewahret!
Credo.
Heut' hat sich Jesus gnadenreich zu zeigen angefangen, Heut' ist sein göttlich Licht auch euch, Ihr Heiden, aufgegangen. Dieß sey der Welt ein Freudentag; Die Nacht, die auf den Völkern lag,: Hat Er allein zerstreuet.:|
3um Offertorium.
1. Vor Dir, o Heiland, liegen Weise, Anbetend Dich, in Staub gebeugt, Und opfern Dir zum Lob und Preise, Was ihre Heimath Edles zeugt. Gold, Myrrhen, Weihrauch sind die Gaben, Die ehrfurchtsvoll ihr Herz Dir weiht. Doch mehr als diese Opfergaben, Ist's ihre Liebe, die Dich freut.
2. D Herr! im Geiste jener Weisen, Laß Dir von reinem Brod und Wein, Dich dank- und liebevoll zu preisen, Dieß Opfer hier gefällig seyn! Dir wollen wir nun einzig leben, Nur thun, was, Herr, dein Wort gebeut; Nach deinem Reiche stets zu streben, Sey Freude uns und Seligkeit.


