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3. Er vertreibt mir Angst und Schmerzen,
er vertreibt mir Sünd und Tod. Quält mich was in meinem Herzen: er hilft wiederum aus Noth. Darum will ich nicht ablassen, will ihn suchen hin und her, in den Wäldern, auf den Straßen, will ihn suchen mehr und mehr.
207.
1.
II. Anhang: Geistliche Bolkslieder.
( Ich will stre- ben Ich will rin- gen
2. Als berufen
zu den Stufen
vor des Lammes Thron,
Will ich eilen;
das Verweilen
Liebster Jesu, laß dich finden!
Meine Seele ruft nach dir. Ach, vergib nur meine Sünden! Heiland, zieh mich ganz zu dir. Stille, Jesu, mein Verlangen, sei und bleibe du doch mein! Laß mich einzig dir anhangen und auf ewig bei dir sein!
12. Ph. 2, 12. 13.
2##
Hält man mich, so lauf ich fort; bin ich matt, so ruft das Wort:
4.
Fort- gerungen, durchgedrun- gen, bis zum Klei- nod hin!
Lockt die Welt, so sprich mir zu,
stärk die Tritte,
wenn ich Schwachheit fühl.
nach dem Leben, wo ich se- lig bin; ein- zu bringen, bis daß ichs ge= winn.
=
bringt oft bösen Lohn.
Wer auch läuft und läuft zu schlecht, der versäumt sein Kronenrecht. Was dahinten,
das mag schwinden; ich will nichts davon! 3. Jesu, richte
mein Gesichte
nur auf jenes Ziel;
Lenk die Schritte,
schmäht sie mich, so tröste du; deine Gnade
führe grade
mich aus ihrem Spiel!
4. Du mußt ziehen:
mein Bemühen
ist zu mangelhaft.
Wo ihrs fehle, fühlt die Seele: aber du hast Kraft,
Weil dein Wort das Leben bringt und dein Geist das Herz durchdringt. Dort wirds tönen
bei dem Krönen:
Gott ists, der es schafft.
Phil. Friedr. Hiller. † 1769.


