Osterlieder.
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E
auf zu
= ge= gan gen! Der heu- te aus des Todes Thür um= fan
gen,
ge- bro- chen aus dem Grab her- für, der ganzen Welt zur Won- ne.
2. Es hat der Löw aus Judas Weise: Jesu, meines Lebens Leben. Nr. 37. Stamm
52.3 ween der Jünger gehn mit
Sehnen
heut siegreich überwunden, Und das erwürgte Gotteslamm hat uns zum Heil erfunden
Das Leben und Gerechtigkeit, weil er nach überwundnem Streit die Feinde Schau getragen.
3. Drum auf, mein Herz, fang an den Streit,
weil Jesus überwunden; Er wird auch überwinden weit in dir, weil er gebunden
Der Feinde Macht, daß du aufstehst und in ein neues Leben gehst und Gott im Glauben dienest.
4. Laß weder Teufel, Welt noch Tod dich scheu und zaghaft machen. Dein Jesus lebt, es hat nicht Noth, er ist noch bei den Schwachen
Und den Geringen in der Welt als ein gekrönter Siegesheld, drum wirst du überwinden.
5. Ach mein Herr Jesu, der du bist von Todten auferstanden, Rett uns aus Satans Macht und List und aus des Todes Banden,
Daß wir zusammen insgemein zum neuen Leben gehen ein, das du uns hast erworben.
6. Sei hochgelobt in dieser Zeit von allen Gotteskindern, Und ewig in der Herrlichkeit von allen Ueberwindern,
4.1
Die überwunden durch dein Blut! Herr Jesu, gib uns Kraft und Mut, daß wir auch überwinden!
Laurentius Laurentii † 1722.
über Feld nach Emmaus, Ihre Augen sind voll Thränen, ihre Seelen voll Verdruß:
Man hört ihre Klageworte; doch es ist von ihrem Orte unser Jesus gar nicht weit und vertreibt die Traurigkeit.
2. Ach, es gehn noch manche Herzen ihrem stillen Kummer nach, Sie bejammern voller Schmerzen ihre Noth und Ungemach!
Manches wandelt ganz alleine, daß es nur zur Gnüge weine, doch mein Jesus ist dabei, fragt, was man so traurig sei.
3. Oft schon hab ichs auch empfunden: Jesus läßt mich nicht allein. Jesus stellt zur rechten Stunden sich mit seinem Beistand ein.
Wenn ich mich in Leid verzehre, gleich als ob er ferne wäre, o so ist er mehr als nah und mit seiner Hülfe da.
4. TreusterFreund von allen Freunden, bleibe ferner noch bei mir. Kommt die Welt mich anzufeinden, ach so sei du auch allhier!
Wann mich Trübsalswetter schrecken, wollst du mächtig mich bedecken: fomm in meinem Geist zu ruhn, was du willst, das will ich thun.
5. Tröst auch Andre, die voll Jammer einsam durch die Fluren gehn, Oder in der stillen Kammer tief bekümmert zu dir flehn.


