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Weise: Welt, ich muß dich laßen.
40.
Passionslieder.
1. D Welt, sieh hier dein Le- ben am Stamm des Kreuzes schweben,
H
dein Heil sinkt in den Tod. Der große Fürst der Ehren
läßt wil- lig sich be- schweren mit Schlä- gen, Hohn und großem Spott.
2. Tritt her und schau mit Fleiße, fein Leib ist ganz mit Schweiße des Blutes überfüllt;
Mir läsfest du dich frönen mit Dornen, die dich höhnen, und leidest alles mit Geduld.
7. Du springst ins Todes Racher mich frei und los zu machen von solchem Ungeheur. Mein Sterben nimmst du abe, vergräbst es in dem Grabe, o unerhörtes Liebesfeur.
Aus seinem edlen Herzen vor unerschöpften Schmerzen ein Seufzer nach dem andern quillt. 3. Wer hat dich so geschlagen, mein Heil, und dich mit Plagen so übel zugericht?
41.
1598.
Du bist ja nicht ein Sünder, wie wir und unsre Kinder, von Uebelthaten weißt du nicht. 4. Jch, ich und meine Sünden, die sich wie Körnlein finden des Sandes an dem Meer, Die haben dir erreget das Elend, das dich schläget, und das betrübte Marterheer.
5. Ich bins, ich sollte büßen, an Händen und an Füßen gebunden in der Höll: Die Geißeln und die Banden, und was du ausgestanden, das hat verdienet meine Seel. 6. Du setzest dich zum Bürgen, ja läsfest dich gar würgen für mich und meine Schuld:
1. D Traurig- feit!
8. Nun, ich kann nicht viel geb in diesem armen Leben, eins aber will ich thun: Es soll dein Tod und Leiden, bis Leib und Seele scheiden, mir stets in meinem Herzen ruhn
9. Ich will mich mit dir schlag ans Kreuz und dem absagen, was meinem Fleisch gelüst: Was deine Augen hassen, das will ich fliehn und lassen, so viel mir immer möglich ist. 10. Dein Seufzen und dein Stöhr und die viel tausend Thränen, die dir geflossen zu, Die sollen mich am Ende in deinen Schoß und Hände begleiten zu der ewgen Ruh. Paulus Gerhardt. † 1676
1641.
o Her- ze- leid! ist das nicht zu be


