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Daß du möchtest mich ergeben, mir die Ehrenkron aufsetzen. Tausend-, tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür.
5. Du hast wollen sein geschlagen, zu Befreiung meiner Pein, Fälschlich lassen dich anklagen, daß ich könnte sicher sein.
Daß ich möchte trostreich prangen, Hast du sonder Trost gehangen. Tausend-, tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür.
Passionslieder.
Daß ich würde losgezählet, hast du wollen sein gequälet.
6. Du hast dich in Noth gestecket, hast gelitten mit Geduld, Gar den herben Tod geschmecket, um zu büßen meine Schuld.
38.
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Tausend-, tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür.
7. Deine Demuth hat gebüßet meinen Stolz und Uebermuth, Dein Tod meinen Tod versüßet; es alles mir zu gut.
Dein Verspotten, dein Verspeien muß zu Ehren mir gedeihen. Tausend-, tausendmal sei dir, liebster Jesu, Dank dafür.
8. Nun ich danke dir von Herzen, Jesu, für gesammte Noth, Für die Wunden, für die Schmerzen, für den herben bittern Tod;
Für dein Zittern, für dein 3agen, für dein tausendfaches Plagen, für dein Angst und tiefe Pein will ich ewig dankbar sein.
Ernst Christ. Homburg. † 1681. Haßler. 1613.
Weise: Herzlich thut mich verlangen.
1. D Haupt voll Blut und Wun- den, voll Schmerz und vol- ler Hohn!
Haupt, zum Spott ge= bunden mit einer Dor- nen- kron!
O Haupt, sonst schön ge zie ret mit höchster Ehr und Bier,
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ge- grüßet seist du mir! Hat alles hingenommen, hat alles hingerafft,
und daher bist du kommen von deines Leibes Kraft.
jetzt a= ber höchst schimp- fi- ret, 2. Du edles Angesichte, davor sonst schrickt und scheut Das große Weltgewichte, wie bist du so bespeit,
Wie bist du so erbleichet, wer hat dein Augenlicht dem sonst kein Licht nicht gleichet, so schändlich zugericht?
3. Die Farbe deiner Wangen, der rothen Lippen Pracht Ist hin und ganz vergangen; des blassen Todes Macht
4. Nun, was du, Herr, erduldet ist alles meine Last; Ich hab es selbst verschuldet, was du getragen hast.
Schau her, hier steh ich Armer, der Zorn verdienet hat; gib mir, o mein Erbarmer, den Anblick deiner Gnad!


