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4. Will ich dann mein Elend lindern und erleichtern meine Noth Bei der Welt und ihren Kindern, fall ich vollends in den Koth;
Da ist Trost, der mich betrübt, Freude, die mein Unglück liebt, Helfer, die mir Herzleid machen, gute Freunde, die mein lachen.
5. In der Welt ist alles nichtig; nichts ist, das nicht kraftlos wär: Hab ich Hoheit, die ist flüchtig; hab ich Reichthum, was ists mehr,
Als ein Stäublein armer Erd? hab ich Lust, was ist sie werth? was ist, das mich heut erfreue, das mich morgen nicht gereue?
6. Aller Trost und alle Freude ruht in dir, Herr Jesu Christ; Dein Erfreuen ist die Weide, da man sich recht fröhlich ist. Leuchte mir, o Freudenlicht, ehe mir mein Herze bricht; laß mich, Herr, an dir erquicken, Jesu, komm, laß dich erblicken!
7. Freu dich, Herz, du bist erhöret, jego kommt und zeucht er ein; Sein Gang ist zu dir gekehret, heiß ihn nur willkommen sein,
Und bereite dich ihm zu, gib dich ganz zu seiner Ruh, öffne dein Gemüth und Seele, flag ihm, was dich drück und quäle. 8. Stehst du, wie sich alles setzet, was dir vor zuwider stund? Hörst du, wie er dich ergeget mit dem Holden, süßen Mund?
Weise: Valet will ich dir geben.
18.
E
Adventslieder.
1.
Ei, wie läßt der große Drach all sein Thun und Toben nach! Er muß aus dem Vortheil ziehen und in seinen Abgrund fliehen.
9. Nun, du hast ein süßes Leben, alles, was du willst, ist dein; Christus, der sich dir ergeben, legt sein Reichthum bei dir ein.
Seine Gnad ist deine Kron und du bist sein Stuhl und Thron, er hat dich in sich geschlossen, nennt dich seinen Hausgenossen.
10. Seines Himmels güldne Decke spannt er um dich rings herum, Daß dich fort nicht mehr erschrecke deines Feindes Ungestüm.
Seine Engel stellen sich dir zur Seiten: wenn du dich hier willst oder dort hinwenden, tragen sie dich auf den Händen.
11. Was du Böses hast begangen, das ist alles abgeschafft. Gottes Liebe nimmt gefangen deiner Sünden Macht und Kraft. Christi Sieg behält das Feld, und was Böses in der Welt sich will wider dich erregen, wird zu lauter Glück und Segen.
12. Alles dient zu deinem Frommen, was dir bös und schädlich scheint, Weil dich Christus angenommen und es treulich mit dir meint.
Bleibst du deme wieder treu, ists gewis und bleibt dabei, daß du mit den Engeln droben ihn dort ewig werdest loben.
Paulus Gerhardt. † 1676. Teschner. 1615.
Wie soll ich dich em- pfan- gen, und wie be- gegn ich dir? aller Welt Ver- lan- gen, o mei- ner See- len Bier!
Je- su, Je- su, se= ge mir selbst die Fa- ckel bei,
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