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nach Gott zu stillen und sie aus ihrem düsteren Kerker zu Gott in die ewige Seligkeit zu führen?
. Wir bezeugen aber durch unsere Andacht für die armen Seelen auch:
2. Eine wahre christliche Nächstenliebe. Es ist wohl ein heiliges, von Gott selbst gepriesenes Werk, wenn wir uns bemühen, nach Kräften das uns umgebende Elend zu mildern, den Armen, Unglücklichen und Kranken zu helfen. Aber unzweifelhaft ist es noch viel besser, denen wohlzuthun und zu helfen, die als hülflose Seelen auf eine über alle menschliche Berechnung hinausgehende Weise leiden. Wahrlich, es kann kein herrlicheres Werk christlicher Nächstenliebe geben, als wenn wir durch Gebet, Almosen und Bußwerte unseren jammernden Brüdern und Schwestern die Thore des entsetzlichen Fegfeuerkerkers öffnen und sie zu den ewigen Freuden und zu unvergänglicher Herrlichkeit führen.
3. Eine große Verpflichtung erfüllen wir ferner, wenn wir den armen Seelen helfen. Denn Niemand hat ein größeres Anrecht auf unsere Hülfe, als diese auserwählten Seelen, die in Gottes Gnade stehen und sicher in den Him


