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diesen meinen geringsten Brüdern, dos habt ihr!
than. Dann wird er anch sagen zu denen zur Linken: Ge⸗ her hin von mir, ihr luchten, in das ewige Feue das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln Ich bin hüngrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeiset. Ich bin durstig gewesen, ihr habt mich nicht getränket. Ich bin ein Gast gewesen, und ihr habt mich nicht beher⸗ berget. Ich bin nackend gewesen, ünd ihr habt mich nicht bekleidet. Ich bin krank und gefangen gewesen, und ihr habt mich nicht besur Da werden sie ihm auch ant⸗ worten und sagen: Herr, unn haben wir dich gesehen hungrig, oder dur inen Gast, oder nackend, oder kronk, oder gef ind haben dir nicht aedienet? Dann wird er ihnen antworten sagen: Wahrlich/ ich sage euch: Was ihr nicht gethan habt einem unter die— sen Gerit 10stet n/„das habt ihr mir auch nick han. Und sie wert die ewige Pein gehen; aber die Gerechten in das ewige Leben.
Am XXVII. Sonntage nach Trinitatis. Epistel, 2 Petri 3, v. 3⸗14.
Qis ben Brüder! wisset das aufs erste/ daß in den letz⸗ * ten Tagen kommen werden Spötter, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln, und sagen: Wo ist die rheißung seiner Zukunft? Denn nachdem die Bäter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Kreatur gewe⸗ sen ist. Aber Muthwillens wollen sie nicht wissen, das der Himmel vor Zeiten auch war, dazu die Erde aus Wasser, und im Wasser bestanden durch Gottes Wort: dennoch ward zu der Zeit die Welt durch dieselbigen mit der Sündt fl· ith verderbet. Also auch der Himmel jetzund und die Erde werden durch sein Wort gesparet, daß sie zum Feuer behal⸗ ten werden am Tage des Gerichts und Verdammniß der gottlosen Menschen. Eins aber set euch anverhalten, ihr —— daß Ein Tag vor dem Herrn ist wie taͤnsend Jahre,
und tausend Jahre wie Ein Tag. Der Herr v erziehet nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten: sondern er hat Geduld mit uns, und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße
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