Ebangelium, Matth. 24, v. 15⸗28.
Venn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwü—
stung, davon gesagt istd durch den Propheten Daniel, daß er stehe an der heil 39—— ätte;(wer das liest, der merke darauf!) alsdan 1 he auf die Berge, wer im jüdi⸗ schen Lande ist. Und wer auf dem Dache ist, der steige
seinem Hause zu holen. Und
hre nicht u m, sei ne* ider zu wangern und Säugern zu der re Flucht nicht geschehe im Win— Denn es wird alsdann eine große 'sen ist, von Anfang der Welt
bisher, und als auch nicht werden wird. Und wo diese Ta— 9 bt würden verkürzet, so würde kein Mensch selig; um der Anserwählten willen werden die Tage ver—
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kürzet. So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus oder da; so sollt ihr es nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufste— hen, und große Zeichen und Wunde rthun, daß verfüh⸗ ret werden in den Irrthum(wo es möglich wäre) auch die Auserwählten. Siehe, ich babe es euch zuvor zesgagt. Da—
wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste; so gehet ni cht hinaus: Siehe, Tů1 6 in der Kam⸗
mer; übet es nicht. Denn gleich wie der Blitz ausge⸗ het vom Aufgang, und scheinet bis zum Nieder 3 also wird auch seyn die Zukunft des Menschen Sohns. Wo aber ein Aas ist, da sammien sich die Adler.
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Am XXVI. Sonntage nach Trinitatis. Epistel, 2 Thess. 1, v. 3⸗10.
Gott danken allezeit um euch, lieben Brü⸗ g ist. Denn euer Glaube wächset
sehr und die Liebe eines jeglichen unter 3 allen nimmt gen einander; also, daß wir uns eurer rühmen iter den Gemeinen Gottes, von eurer Gednl d und
Glauben, in allen euren Verfolgungen und Trübsa— len, die ihr duldet; welches anzeigt, daß Gott recht rich⸗


