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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
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43 Werke und

mir verliehn, Gewissen mir ge 4. 85 Der Mensch nur ist's, ter reden kann, sonst kein Geschoͤpf auf Erden; der Mensch nur ruft dich, Schoͤp⸗ fer, an, kann andrer Lehrer 27⁴ 5. Ihn schufst n zur Ge⸗ in Herz

selligkei t, gabst ihn Her Nit gefuͤh

voll Triebe z um fur Freud und Leid, zu Freur dschaft und zur Liebe 6. Und dieser Gaben Fuͤl le schafft mir unzäͤhl Freuden; gibt mir zu edlen Thaten Kraft und Ruh' 1 Trost im Leiden. Dich, meinen Gott er⸗

N

kenn' ich hier in jedem deiner Werke. Du bist, dieß find'

ich selbst an mir, voll Weis⸗ heit, Guͤt' und Staͤrke.

8. Ich hoͤre deinen heil'

gen Ruf; die Tugend ist dein Wille! Du, dessen Gute mich erschuf, gieb, daß ich ihn erfuͤlle!

9. Ich bin ein Mensch und darf vor dich getrost und freudig treten; ich darf, du hoͤrest liebreich mich, dich preisen, zu dir beten.

10. Heil mir! o Heil der Zuversicht, die ich im Staube habe: ich bin unsterblich! Gott, dein Licht erhellt die Nacht a am G rabe!

11. O welch' ein Glüͤck, ein Mensch zu seyn! Ich will es dankhar preisen, und des Berufs, ein Mensch zu

Wohlthaten Sottes.

seyn, mich wuͤrdig stets er⸗ weiser

Bestimmung de

Iuyv-TIARN. zur Gottähnlie

es Menschen bkeit. Mel Nun danket alle Gott llmäͤchtig großer Gott, wer kann dich g'nug erheben? Du z gabst der ganzen Welt Bewe⸗ gung, Kraft und Leben. Was Geist und Koͤrper heißt, was Erd und Himmel hegt, hat deine Huld gebaut noch alles traͤgt. Du schufst, ich dank' es

dlie jetzt

dir, auch mich zu deiner Ehre; und wolltest, Güutig⸗ ster! daß ich de lduiß

wäre. Darum hast du den Geist, der in mir lebt und denkt, mir zur Unsterblichkeit aus deiner Huld geschenkt

3. O welch' ein großer Zweck, dazu du Gott, mich schufest! Wie herrlich ist das Theil, dazu du rufest! Dir, Höͤchster, aͤhnlich seyn, vollkommen seyn, wie du!

O wohl mir, wenn ich's bin! Hilf du mir selbst dazu.

1. Laß mir dies gröoße Ziel doch stets vor Augen Ichve⸗ ben; mein allerstär kster Wunsch, mein eifrigstes Be⸗ streben in allem meinem Thun sei dieß, o Gott, allein, daß ich auch, so wie du, gesinnet moͤge seyn.

5. Du bist der Freund; laß mich auch Wahr⸗ heit lieben, und mit stets mun⸗

Mahrheit