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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
Entstehung
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)unsrem Nächsten tig, ohne Heuche⸗ nund zu handeln. n wir: hilf uns daß wir wachen, gen und des st bezwingen. uns zu unserm an dir im wahren eil durch deinen gen; auch wenn auf dich sehn, immer weiter an der Erde s wir zu dir Frommen ewig ich erheben und teiche leben. S. Diterich, 4 1797.

ugend wird durchs z geübet ꝛc.

as wär ich ohne dich gewesen? )Nich ohne dich Zu Furcht und userlesen, ständ ter Welt allein. t ich sicher, das die Zukunft wär Schlund, und Herz sich tief

em tät ich meine 7

im, verzehrt von Sehnen, erschien ich jeder Tag; nur mit heißen m wilden Lauf nach; ich fände Getümmel und

hoff⸗

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hoffnungslosen Gram zu Haus; wer hielte ohne Freund im Himmel, wer hielte da auf Erden aus?

3. Hat Christus sich mir kundgegeben, und bin ich seiner erst gewiß, wie schnell verzehrt ein lichtes Leben die bodenlose Finsternis! Durch ihn erhalt ich tausend Gaben, durch ihn bin ich ja Gottes Kind, gewiß, ihn unter uns zu haben, wo zwei auch nur versammelt sind.

4. O geht hinaus auf allen Wegen und holt die Irrenden herein; streckt jedem eure Hand entgegen und ladet froh sie zu uns ein! Der Himmel ist bei uns auf Erden, im Glauben schauen wir ihn an. Die eines Glau⸗ bens mit uns werden, auch denen ist er aufgetan.

5. Das Herz, des Lebens reichste Quelle, ein böses Wesen wohnte drin; und wards in unserm Geiste helle, so war nur Unruh der Ge⸗ winn. Ein eisern Band hielt an der Erde die bebenden Gefangnen fest; Furcht vor

des Todes Richterschwerte verschlagg der Hoffnung Ueberrest.

6. Da kam ein Heiland, ein Befreier, ein Menschen⸗ sohn voll Lieb und Macht und hat ein allbelebend Feuer in unserm Innern angefacht.

Advent.

Nr. 29

Nun sahn wir erst den Him⸗ mel offen als unser wahres Vaterland; wir konnten glauben nun und hoffen und fühlten uns mit Gott ver⸗ wandt.

7. Noch steht in wunder⸗ samem Glanze der heilige Geliebte hier; gerührt von seinem Dornenkranze und seiner Treue, weinen wir. Ein jeder Mensch ist uns willkommen, der seine Hand mit uns ergreift und, in sein Herz mit aufgenommen, zur Frucht des Paradieses reift.

Novalis(Fr. v. Hardenberg),

1801.

Mel. Wachet auf, ruft uns ꝛc. 29 Her, wir singen

deiner Ehre, erbarm dich unser und er⸗ höre, nimm gnädig unser Loblied an! Herr, wir danken voll Entzücken; wo ist ein Gott, der so beglücken, so lieben und so segnen kann? Der Gott, den wir erhöhn, er, ehe Heil wir sehn, ist die Liebe; schon vor der Zeit, in Ewigkeit war Gott die Liebe, wird sie sein.

Um zu dir uns zu erheben, hauchst du in unsre Brust das Leben und schenkest uns der Erde Glück; um zu dir uns zu erheben, entziehst du unsrer Brust das Leben und schenkest uns des Him⸗

mels