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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
Entstehung
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Nr. 21

da Fried und Freude lacht, bist du, mein Heil, gekommen und hast mich froh gemacht.

4. Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los; ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdscher Reichtum tut.

5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Him⸗ melszelt, als dein getreues Lieben, damit du alle Welt in ihren tausend Plagen und großer Jammerslast, die kein Mund aus kann sagen, so fest umfangen hast.

6. Das schreib dir in dein Herze, du hochbetrübtes Heer, bei, welchem Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr; seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Tür; der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier.

7. Ihr dürft euch nicht bemühen, noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht; er kommt, er kommt mit Willen, ist voller Lieb und Lust, all Angst und Not zu stillen, die ihm an euch bewußt.

8. Auch dürft ihr nicht erschrecken vor eurer Sünden⸗ schuld; nein, Jesus will sie

decken mit Domn Lieb und Huld. Er den Sündern zum Trost und

wahren Ha schafft, daß bei

Gottes Kindern verbleib ihr Erb und Teil.

9. Was fragt ihr nach

dem Schreien der Feind und ihrer Tück? Der

blick. Er kommt, er kommt, ein König, dem alle Macht

und List der Feinde viel zu

wenig zum Widerstande ist.

10. Er kommt zum Welt⸗ gerichte, zum Fluch dem, der

ihm flucht, mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne, und hol

uns allzumal zum Licht, zur

ewgen Wonne in deinen

Freudensaal!

P. Gerhardt, 4 1676.

Mel. Wie nach einer Wasserquelle ꝛc. 21 Worum willst du draußen stehen,

du Gesegneter des Herrn? Laß dir, bei mir einzugehen, wohlgefallen, du mein Stern, du mein Jesu, meine Freud, Helfer in der rechten Zeit! ilf, o Heiland, meinem erzen von den Wunden, die

mich schmerzen. 2. In der Welt ist alles nichtig, nichts ist, das nicht

kraftlos wär. Hab ich Ho⸗ heit, die ist flüchtig, hab ich Reichtum, was ists mehr, als

ein

Der Herr wird sie zerstreuen in einem Augen⸗

Advent. 10*

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22

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