3. Mel. Sey Lob und Ehr dem hoͤchsten Gut, ꝛc—
Preis dir, o Schoͤpfer der Natur, dir Geber aller Gaben, dem Berge, Kluͤfte, Thal und Flur, ihr Seyn zu danken haben! Dir, Vater, Preis! Du bist es werth, daß alle Welt dich dankend ehrt, dich Urquell aller Gaben!
2. Der Sterne strahlend Flammenheer verkuͤndet deine Staͤrke, und Feuer, Erde, kuft und Meer, sind deiner Allmacht Werke! So weit nur unser Auge spaͤht, strahlt deiner Groͤße Majestaͤt, Herr, groß an Huld und Staͤrke!
3. Auch in der Teufen finsterm Schoos ist deine Spur zu finden. Uns, Herr, bestimmtest du das Loos, sie forschend zu ergruͤnden. In Kluͤften zeigst du deine Macht; dein Segen quillt im tiefsten Schacht, wo wir dein Lob verkuͤnden.
4. Du leitest weislich unsern Sinn, zu schuͤrfen und zu pruͤfen; du fuͤhrst auf reiche Gaͤnge hin in nie durchbrochnen Tiefen; du staͤrkst das Herz mit hohem Muth, hieltst rettend uns in deiner Hut, wenn wir, Herr, zu dir riefen.
5. Du bist es, Gott, du bist es werth, daß wir dich froͤhlich preisen; dir, dessen Wohlthun ewig waͤhrt, anbetend Dank beweisen! Gott, groß an Weisheit, Macht und Huld, barmherzig, gnaͤdig, voll Geduld, wer sollte dich nicht preisen!
6. Preist ihn in seinem Heiligthum! Preist ihn auf Fahrt und Halde! Erhebt im Schachte seinen Ruhm, und jauchzet Jung' und Alte: Gluͤck auf! Gott, unser Gott, ist da; er ist mit Wohlthun allen nah, so weit sein Ruhm erschallte!
4. Mel. Jesu, meine Zuversicht ꝛc. Du, der Berge Schoͤpfer, Gott! dankend fallen wir
jetzt nieder, preisen deinen Schutz in Noth, stimmen
unsre frohen Lieder dir zum kobe herzlich an, der du
uns so wohl gethan. 2.
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