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Am 21. Sonntage nach Trinitatis. 71
Da das der Köͤnig hörete, ward er zornig, und schickte seine Heere aus, und brachte diese Mörder um, und zündete ihre Stadt an. Da sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereitet, aber die Gäste warens nicht werth. Darum gehet hin auf die Straßen, und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet. Und die Knechte gingen aus auf die Straßen, und brachten zusammen, wen sie fanden, böse und gute, und die Tissche wurden alle voll. Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und sahe allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an, und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an: Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die äußerste Finsterniß hinaus, da wird seyn Heulen und Zähnklappen. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählet.
Epistel, Ephes. 5, 15=21.
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So sehet nun zu, wie ihr vorsichtiglich wandelt, nicht als die Unweisen, sondern als die Weisen. Und schicket euch in die Zeit, denn es ist böse Zeit. Darum werdet nicht unverständig, sondern verständig, was da sey des Herrn Wille. Und saufet euch nicht voll Weins, daraus ein unordentlich Wesen folget, sondern werdet voll Geistes. Und redet untereinander von Pfalmen und Lobgesängen, und geistlichen Liedern, singet und spielet dem Herrn in eurem Herzen. Und saget Dank allezeit für alles, Gott und dem Vater in dem Namen unseres Herrn Jesu Christi. Und seyd unter einander unterthan in der Furcht Gottes.
Am 21. Sonntage nach Trinitatis.
Evangelium, Joh. 4, 47⸗54. Und es war ein Königischer, deß Sohn lag krank zu Caper⸗ naum. Dieser hörte, daß Jesus kam aus Judäg in Galiläa, und ging hin zu ihm, und bat ihn, daß er hinab käme, und


