„ Waanzet I IIU AV.. 6 H½%su sut H
undst
3 todthA
er M EN diee! aball, WE ihl. ö gl süh 5 Taglll den W
3s mehlh
3—
—
— —.——.—— 2— GR ——L————⏑ü——
Am 14. Sonntage nach Trinitatis. 63
darthun, will ich dir es bezahlen, wenn ich wiederkomme.
„Welcher dünkt dich, der unter diesen dreien der Nächste sey gewesen dem, der unter die Mörder gefallen war? Er sprach:
Der die Barmherzigkeit an ihm that. Da sprach Jesus zu
ihm: So gehe hin und thue desgleichen.
Epistel, Gal. 3, 1522.
Lieben Brüder, ich will nach menschlicher Weise reden: Ver⸗ achtet man doch eines Menschen Testament nicht, wenn es be— stätigt ist, und thut auch nichts dazu. Nun ist ja die Ver⸗ heißung Abraham und seinem Samen zugesagt. Er spricht nicht, durch die Samen, als durch viele, sondern als durch einen, durch deinen Samen, welcher ist Christus. Ich sage aber davon: das Testament, das von Gott zuvor bestätiget ist auf Christum, wird nicht aufgehoben, daß die Verheißung sollte durch das Gesetz aufhören, welches gegeben ist über vierhundert und dreißig Jahre nachher. Denn so das Erbe durch das Gesetz erworben würde, so würde es nicht durch Verheißung gegeben; Gott aber hat es Abraham durch Ver⸗ heißung frei geschenket. Was soll denn das Gesetz? Es ist dazu kommen um der Sünde willen, bis der Same käme, dem die Verheißung geschehen ist, und ist gestellt von den Engeln, durch die Hand des Mittlers. Ein Mittler aber ist nicht eines einigen Mittler, Gott aber ist einig. Wie? ist denn das Gesetz wider Gottes Verheißung? Das sey ferne. Wenn aber ein Gesetz gegeben wäre, das da könnte lebendig machen, so käme die Gerechtigkeit wahrhaftig aus dem Gesetz. Aber die Schrift hat es alles beschlossen unter die Sünde, auf daß die Verheißung käme durch den Glauben an Jesum Christum, gegeben denen, die da glauben.
Am 14. Sonntage nach Trinitatis. Evangelium, Luc. 17, 11⸗19. Und es begab sich, da Jesus reisete gen Jerusalem, zog er mitten durch Samaria und Galiläa. Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die
—— 22———— ͥIIR ⁰έ—


