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Von den Eigeunschaften Gottes. 29
2. Was bin ich, herr, was alle men⸗ schenkinder? Staub ist vor dir der heilige, der sünder. Wie schnell enteilt dies leben doch von mir! Du, höchster! du nur blei⸗ best für und für.
3. Du hast vorhin die erde zubereitet; Dein arm hat, gott, den himmel ausge⸗ breitet; Doch sie vergehn, veralten wie ein kleid; Du aber daurst in alle ewigkeit.
4. Das ist der trost, die hoffnung aller frommen: Du schützest sie und läßt sie nicht umkommen. Ihr redlich herz kann sich stets deiner freun. Du bleibst ihr gott, und sie sind ewig dein.
5. Das sei mein trost in allen trüben stunden: Vom tode selbst werd ich nicht überwunden. Nicht er, nur sünd trennt mich, o gott, von dir, Du bleibst mein trost, mein heil, auch ewig mir.
Mel. Sei lob und ehr dem ꝛc. 13. Unendlicher, den keine zeit Umschließt mit ihren schranken! Beim anblick deiner ewigkeit Vergehn mir die gedanken. Ich sinne nach bewundrungsvoll, Und weiß nicht, wie ichs fassen soll: Du bist und bleibest ewig.


