20 Erste Abtheilung.
3. Wer sprach es, daß die erde, Und daß der himmel werde? Wer sprach es, daß im meere Des wassers sammlung wäre?
4. Wer ließ in jenen höhen Das ster⸗ nenheer entstehen? Wer hieß des donners brüllen Die welt mit furcht erfüllen?
5. Du bists, gott! deine werke Erzäh⸗ len deine stärke Und deine weise güte Dem achtsamen gemüthe.
6. Das würmchen in dem staube, Die
bunte raup' am laube, Das gras, die schlan⸗
ken halmen, Sind deines ruhmes psalmen. 7. Herr, du bist hoch erhoben, Und ewig hoch zu loben, Wenn auch der sünder
rotten Dich leugnen und verspotten.
8. Laß alle, die dich kennen Und dich mit ehrfurcht nennen, Und die dir fest ver⸗ trauen, Dein gnädig antlitz schauen.
Mel. Aus meines herzens grunde. 7. Schwingt, heilige gedanken, Euch von der erde los! Gott, frei von allen schran⸗ ken, Ist unaussprechlich groß. Er ist
ein geist! lobsingt Vor seinem angesichte!
Gott wohnt in einem lichte, Zu dem kein auge dringt.
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